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Kommt bald schon Red Bull-TV?

Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz bestätigte Pläne, ins TV-Geschäft einzusteigen. Derzeit werden Pilot-Beiträge gedreht - mit Tamara Ecclestone am Mikro.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Photo4, Robert May / motorline.cc

Er ist quasi der "Dietrich Dampf in allen Gassen" - ob "Extremsport", Fußball oder Motorsport, überall ist Dietrich Mateschitz mit Red Bull vertreten. Als Sponsor und auch Teambesitzer. Gleichzeitig ist der Energiegetränkehersteller auch im Medienbereich präsent: Zahlreiche Internetseiten, das "Red Bulletin" als Fahrerlagerzeitung in der F1. Doch bald schon soll Red Bull auch ins Fernsehgeschäft einsteigen.

Gegenüber der Zeitschrift TVMedia bestätigte der RB-Boss, dass bereits - in einem Studio in Wien-Hütteldorf - Pilotbeiträge produziert werden: "Ja, das stimmt. Wir haben uns das gemeinsam mit einer TV-Anstalt überlegt." Um welche Anstalt es sich handelt, wollte "DM", wie ihn seine Mitarbeiter nennen, freilich nicht verraten.

Als Interviewerin fungiert bei diesen Pilotbeiträgen niemand geringerer als Tamara Ecclestone, die Tochter des "Zirkusdirektors". Mateschitz bestätigte: "Tamara hat sich als talentiert und auch als fachlich sehr versiert erwiesen, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen."

"So ein TV-Satellit kann doch nicht viel kosten..."

Apropos Himmel: In dem Bericht wird auch darüber spekuliert, ob Mateschitz einen eigenen TV-Sender im Schilde führt. Bereits vor einem Jahr soll er, so heißt es, seinen engsten Mitarbeitern gegenüber gesagt haben: "So ein TV-Satellit kann doch nicht mehr so viel kosten..."

Die zukünftigen Sendungen des RB-TV sollen einen "größeren Unterhaltungsschwerpunkt" aufweisen, der Formel 1 habe es vor dem Auftreten von RB an der "Leichtigkeit des Seins" gemangelt. "Sport und Prestigedenken wurden von Industrie- und Prestigedenken in den Hintergrund gestellt", erklärte der frühere Marketingdirektor einer Zahnpastafirma.

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