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Tragischer Todesfall

Die französische Reifenfirma Michelin trauert um ihren Vorstand Edouard Michelin, der am Freitag in Frankreich bei einem Bootsunglück ums Leben kam.

Foto: Michelin

Die französische Reifenfirma Michelin trauert um ihren CEO Edouard Michelin. Wie ein Sprecher der Firma bestätigte, kam der 42jährige am Freitag bei einem Bootsunglück in der Nähe der französischen Insel Sein ums Leben.

Dort wollte Michelin Seebarsche angeln - das Boot sank aus bislang unerklärlichen Gründen, Michelin wurde tot im Meer aufgefunden, der Franzose ist ertrunken. Laut der lokalen Polizeibehörde sind die näheren Umstände dieses tragischen Unfalls noch ungeklärt, es wird immer noch nach einer zweiten Person gesucht, die mit Michelin die Angeltour unternommen haben soll.

Edouard Michelin wurde 1963 geboren und stand der von seinem Urgroßvater im Jahre 1889 gegründeten Firma seit dem Jahr 1999 als CEO vor. Zuvor arbeitete er nach erfolgreichem Studium und dem Ableisten des Militärdienstes unter der Direktion seines Vaters Francois im Familienbetrieb. Edouard Michelin hinterlässt eine Frau und sechs Kinder.

Frankreichs Präsident Chirac würdigte umgehend die Verdienste des 42jährigen: "Als Vorstand einer Firma, die für die französischen Menschen einen speziellen Platz einnimmt, hat Edouard Michelin den Betrieb umfangreich modernisiert und ihn zu einem allgemein bekannten und weltberühmten französischen Industrie-Champion geformt."

Die Reifenfirma erklärte in einer offiziellen Aussendung: "Für seine Familie und unsere weltweit 130.000 Mitarbeiter ist das unfassbar traurig. Michel Rollier, unser Co-Managing Director, wird die Kontinuität unseres Managements sichern."

Auch die Oberste Sportbehörde FIA, die in punkto Formel 1 ein stark unterkühltes Verhältnis zu der Reifenfirma pflegte, kondolierte: "Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit mit Herrn Michelin's Familie, seinen Freunden und Kollegen."

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