MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Dakar 2007: erster Test für Raphael Sperrer

Mit V8-Power durch die Wüste

Gute Nachrichten von Raphael Sperrers Dakar-Projekt: erste Testfahrten in der marokkanischen Wüste verliefen sehr erfolgversprechend.

Schon vor den ersten Testfahrten in Marokko gab es für Raphael Sperrer eine frohe Botschaft: Für seine zweite „Dakar“ konnte er einen neuen Großsponsor gewinnen. Danach ging es nach Marokko, wo in der Nähe von Er-Rashida ein zweitägiger Test des französischen SMG-Teams auf dem Programm stand. Sperrer absolvierte wichtige Testkilometer, freundete sich mit Team und Auto, einem Prototyp-Buggy mit V8-Motor, an.

„Mein erster Eindruck hat sich bestätigt“, so Sperrer nach seiner Rückkehr, „das gesamte Team ist sehr professionell und motiviert. Das Auto – das ja mit einem wesentlich stärkeren Achtzylinder-Triebwerk ausgerüstet ist – wurde im letzten Jahr von Teamchef Philippe Gache höchstpersönlich gesteuert, ein tolles Gerät."

"Es hat mich einmal mehr überrascht, welche Hindernisse ein solches Auto bewältigen kann. Das ist immer wieder eine beeindruckende Erfahrung, besonders nach vielen Monaten ohne Fahrpraxis. Der Test war also auch eine Gewöhnung ans Gerät. Ein riesengroßes Plus des neuen Autos ist sein Fahrverhalten im tiefen Sand.“

Wie war das Terrain?: „Wir waren in wirklich schweren, tiefen Dünen unterwegs und sind sehr, sehr gut zurechtgekommen – das war fast wie Tiefschnee fahren. Nachdem bei der Dakar 2007 stolze 30 oder 40 Prozent Dünen-Etappen warten, freut mich das natürlich sehr. Dennoch wird das Wichtigste sein, in der Abstimmung einen guten Kompromiß zu finden. Denn bei der Dakar muß nicht nur der Fahrer sondern vor allem das Auto jeden Tag mit neuen, geänderten Verhältnissen zurecht kommen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen