MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Licht und Schatten für Ford-Pilot Patrick Winter

Nach einem verpatzten Qualifying holte Patrick Winter im Rennen von Startplatz 17 auf Rang sieben auf, im 2. Rennen gab's eine Disqualifikation.

Nach den Plätzen drei und vier beim vergangenen Rennwochenende auf dem Eurospeedway wollte Patrick Winter auf dem Nürburgring-Sprintkurs neuerlich aufzeigen.

Das Qualifying verlief allerdings nicht nach Wunsch, der Ford-Pilot wollte sich die neuen Reifen für das Rennen aufheben, mit den alten Pneus kam er nach einem Ausrutscher nur auf Rang 17, trotz des geringen Abstands von sieben Zehntel auf Polesetter Harald Proczyk.

Im Samstags-Rennen gab es dann die Lieblings-Bedingungen des Youngsters, es regnete. Bereits im Vorjahr zeigte der Oberösterreicher bei nasser Piste mehrmals auf, auch dieses Mal zählte er zu den Schnellsten:

„Es war unglaublich, ich hatte einen tollen Start und hab in der ersten Runde so viele Leute überholt, dass ich mit dem Zählen gar nicht mehr nachgekommen bin. Ich habe ständig gepusht und Position um Position gut gemacht, das Rennen hat mir irsinnig Spaß gemacht."

"Wären wir noch eine Runde länger gefahren, hätte ich mir Platz sechs und somit die Pole-Position für Sonntag geholt, ich bin aber auch so überglücklich. Für mich hat dieses Rennen sogar den Stockerlplatz auf dem Eurospeedway übertroffen!“

Beim zweiten Rennen erwischte Patrick Winter neuerlich einen guten Start, gleich zu Beginn machte der Schlierbacher drei Positionen gut. Ein Quersteher kostete dann allerdings zwei Plätze, nach der ersten Runde war Winter somit Sechster. Dann überschlugen sich allerdings die Ereignisse:

„Ralf Martin hat vor mir abgebremst und ich bin ihm ins Heck gefahren. Wie ich später erfahren habe, wurde eine Safety-Car-Phase eingeleitet, allerdings haben einige Fahrer die zögerlichen Signale der Streckenposten übersehen, es gab mehrere Unfälle dieser Art.“

Patrick Winter konnte das Rennen zwar als Fünfter beenden, wurde im Nachhinein von der Rennleitung allerdings wegen des unglücklichen Zwischenfalls disqualifiziert.

In der Fahrerwertung liegt Winter mit 40 Punkten auf Rang zehn. Das nächste Rennen führt die Ford Fiesta Piloten im Rahmen des 24 Stunden Rennens (15. – 17.06.) über die berühmt-berüchtigte Nordschleife des Nürburgrings.

Gesamtstand nach sechs von 13 Rennen:

1. Harald Proczyk 100 Pkt.
2. Carsten Seifert 99
3. Sebastian Grunert 71

10. Patrick Winter 40

News aus anderen Motorline-Channels:

Ford Fiesta ST Cup: Nürburgring

Weitere Artikel:

ARBÖ Rallycross Greinbach: Vorschau

Hochkarätiges Starterfeld beim ARBÖ Rallycross

Neben der österreichischen und ungarischen Rallycross-Staatsmeisterschaft wird auch die FIA-Zonen Europameisterschaft beim ARBÖ-Rallycross-Festival am 22./23. August im PS Racing Center Greinbach ausgetragen.

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

GP der Niederlande: Bericht

Norris gewinnt Rennen in Zandvoort

Lando Norris feiert den zweiten Sieg hintereinander, vor Kimi Antonelli und George Russell - Gesprächsstoff wegen Stallorder bei Ferrari und Mercedes

DTM-Rennen Nürburgring – Hintergründe

Schon die Ausgangspositionen?

Der Nürburgring hatte mit der Rauchentwicklung durch die nahen Waldbrände eine neue Facette parat. Motorsportlich betrachtet wurden die Weichen für das Halbfinale Mitte September auf dem Sachsenring gestellt, nachdem der ADAC vor der eigentlichen Action die Termine für die Saison 2027 bekanntgegeben hatte. Ein besonderes Viertelfinale eben

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

Budkowski löst Lowdon ab

Cadillac mit neuem F1-Teamchef

Marcin Budkowski dockt mit zwei Jahrzehnten Formel-1-Erfahrung beim Rookie-Team Cadillac an und soll dieses "in die nächste Performance-Phase" führen