MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Glanzlichter im Land der aufgehenden Sonne

Einen Monat vor seinem Debüt bei den legendären 24 Stunden von Le Mans war Norbert Siedlers Gastspiel in Japan eine willkommene Abwechslung.

Super Taikyu – was ist das?

Die Super Taikyu League ist nach der SuperGT die zweitwichtigste Endurance-Meisterschaft in Japan; ihr Reglement ähnelt dem der 24 Stunden am Nürburgring. Dementsprechend bunt ist die Palette der vertretenen Autos: GT vom Schlage des Porsche 911 oder BMW Z4 fahren gegen den Nissan 350Z und die Allradler Mitsubishi Evo IX und Subaru Impreza.

Siedler goes Suzuka

Zum ersten Mal am Steuer eines rennfertigen Porsche und ohne jede Streckenkenntnis ließ sich der Wildschönauer Norbert Siedler auf dem anspruchsvollen Kurs von Suzuka zunächst die fünftschnellste Zeit im Qualifying notieren: „Die Umstellung auf den 996er war im ersten Moment gar nicht so einfach, aber bis zum Zeittraining hatte ich dann soweit alles im Griff.“ - Immerhin weit genug, um den schnelleren der beiden Teamkollegen um sagenhafte zwei Sekunden in die Schranken zu verweisen.

Im 500-Kilometer-Rennen selbst erwies sich der KeePre-Porsche dann als absolut zuverlässig, allerdings nicht schnell genug, um gegen die deutlich leichteren Nissan Z etwas ausrichten zu können. Dennoch schaffte es Norbert, nach dem Fahrerwechsel, sich von Platz 6 auf Rang 3 vorzuarbeiten. Obwohl Rennstallbesitzer und Fahrer Nummer 3 Atsushi Tanaka dieses Spitzenresultat leider nicht mehr ins Ziel retten konnte, wurde der ehemalige Formel-3000-Champion aus Österreich anschließend von zahlreichen Autogrammjägern und Fotografen belagert.

„Ich hab’s jedenfalls keine Sekunde bereut, einmal nach Japan zu kommen“, resümiert Siedler, „mit Blickrichtung Zukunft ist es immer hilfreich, ein paar gute Alternativen in der Hinterhand zu haben, wobei mich in diesem Fall insbesondere die Formel Nippon und die SuperGT-Serie interessieren würden. Im Moment fühle ich mich aber auch in der Le Mans Serie sehr wohl und ich freu’ mich vor allem schon auf mein Debüt bei den 24 Stunden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

DTM-Rennen Nürburgring – Hintergründe

Schon die Ausgangspositionen?

Der Nürburgring hatte mit der Rauchentwicklung durch die nahen Waldbrände eine neue Facette parat. Motorsportlich betrachtet wurden die Weichen für das Halbfinale Mitte September auf dem Sachsenring gestellt, nachdem der ADAC vor der eigentlichen Action die Termine für die Saison 2027 bekanntgegeben hatte. Ein besonderes Viertelfinale eben

Ferrari hat die Konkurrenz am Freitag in Ungarn deutlich hinter sich gelassen und die Favoritenrolle übernommen - Unfall von Franco Colapinto sorgt für Rot

Die Formel 1 fährt im Oktober ein zusätzliches Rennen in Malaysia, um den Ausfall von Bahrain im Frühjahr zu kompensieren - Tripleheader mit Baku und Singapur