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RTT is back

Mit einem eindrucksvollen 5. Platz bei den Specials bis 2000 ccm meldete sich die Zillertaler Truppe mit einem Paukenschlag zurück.

Fotos: www.ringfotograf.de

Mit diesem Ergebnis sollte der Frust des letzten Rennen ein für alle mal vergessen sein. Platz fünf in der Sp3 und im Gesamtklassement einen starker 89 Platz zeigten, dass die Jungs aus dem schönen Zillertal wieder zurück sind.

Mit dem Trio Trinkl/Neuhauser/Neuhauser war von der fahrerischen Seite sowieso mit einem Feuerwerk schneller Rundenzeiten zu rechnen, aber was Hannes Neuhauser aus dem Ford Focus heraus holte, lies selbst die Truppe um Eigner Racing staunen, die den Wagen in dieser Saison vorbereiteten.
9.37 im Zeittraining, was für Platz 6 reichte und 9.36 im Rennen zeigten nicht nur die fahrtechnische Stärke von Hannes Neuhauser, sonder auch as enorme Potential des gelb – blauen Boliden, der die Werbung des Hintertuxener Gletschers trägt.

Vom Start weg konnte das Team Druck auf die Konkurrenten ausüben und Runde um Runde Boden gut machen. Nach 9 Runden lag man bereits auf Platz 41 im Gesamt und auf Podiumskurs in der Klasse SP3. Die Freude an der Box sollte jedoch nicht lange währen, denn bereits nach dem ersten Boxenstopp kam es zu einem technischen Defekt am Focus, der mit einer fast 30 minütigen Reparaturpause einher ging.

Erich Trinkl brach an einer Sprungkuppe die Sitzkonsole und Trinkle wurde, samt Sitz, nur noch durch die Gurte fixiert. Es gelang ihm zwar noch die Box anzusteuern, aber leider musste der Sitz ausgebaut und eine neue Konsole eingebaut werden. Somit waren alle Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung zunichte gemacht und es hieß für die Piloten, Schadenbegrenzung zu betreiben.

Nach 18 Runden des Spitzenreiters, dem Manthey Porsche, konnte man Trinkl/Neuhauser/Neuhauser auf Platz 119 der Tabelle finden, dass an der Boxenmauer für erneuten Frust sorgte. Eine atemberaubende Aufholjagd mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch sorgte dann aber dennoch für Freude, denn der Focus deklassierte Runde um Runde seine Gegner und die Piloten fuhren wie von einem anderen Stern.

So konnte man in 9 Runden insgesamt 30 Plätze gut machen was bedeutet, dass das Trio pro Runde 3 Gegner hinter sich lies. Bedenkt man, wie viele Überholmanöver es beispielsweise in der Formel 1 gibt so kann man sich vorstellen, was hier den Zuschauer geboten wurde. Alle Überholmanöver waren sportlich fair und waren ein reiner Augenschmaus.

Auffallend bei diesem vorletzten Lauf war generell die Ausfallquote, insbesondere durch Unfall, denn 56 Fahrzeuge sahen die karierte Flagge nicht. Somit war an diesem Tag die Zielankunft als solche schon als voller Erfolg zu werten, denn selbst Spitzenteams des Gesamtklassement konnten ihre Fahrzeuge nicht ins Ziel setzen.

Der letzte Lauf der Saison findet am 27.10.2007 statt, bevor Fahrer und Fahrzeuge in die Winterpause übergehen werden.

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