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Wurz & Peugeot: 24h-Simulation

motorline.cc kann bestätigen, dass Alex Wurz in Le Castellet im Rahmen von Peugeot-Tests an einer 24-Stunden-Simulation teilgenommen hat.

Michael Noir Trawniczek

Unter strenger Geheimhaltung testete das Le Mans-Team von Peugeot in Paul Ricard - von Donnerstag bis Samstag wurden fleißig Runden gedreht. Ob das daran liegt, dass Erzkonkurrent Audi erst vor einer Woche seine Teilnahme an der europäischen Le Mans Series angekündigt hat, ist unbestätigt.

Offiziell unbestätigt ist auch, dass Alex Wurz bei diesem Test einer der Piloten des Peugeot 908 HDi war - das Büro Wurz war für eine Stellungnahme nicht verfügbar, und auch Peugeot hielt sich bedeckt.

Trotzdem kann motorline.cc bestätigen, dass Alex Wurz an dem Test in Le Castellet teilgenommen hat - der Niederösterreicher teilte sich laut Augenzeugen den Vorjahrsboliden mit den diesjährigen Piloten; gemeinsam konnte auch eine erfolgreiche 24 Stunden-Simulation absolviert werden.

Alex goes sportscars?

Es scheint also ernst zu werden für Alex Wurz - bereits im Sommer antwortete der damalige Williams-Pilot in einem motorline.cc-Interview auf die Frage, welche Rennserie ihn interessieren würde, sollte die Formel 1 "wegen politischer Zerrüttung zusperren": "Ich würde wahrscheinlich in Le Mans fahren. Weil mich das auch wirklich interessiert - ich liebe ja diese Autos. Die sehen geil aus, die sind wirklich schön." Dass ihm diese Autos auch gut liegen, hat Alex Wurz bereits 1996 bewiesen - als jüngster Le Mans-Sieger der Geschichte.

Und: Alex Wurz ist nicht der erste Österreicher am Steuer eines Peugeot-Sportwagens. Vor 15 Jahren hatte Karl Wendlinger einen Gastauftritt beim damaligen Team Peugeot Talbot Sport unter Leitung von Jean Todt. Bei den 24 Stunden von Le Mans steuerte er einen 905 mit 3,5l-V10-Motor. Leider war damals nach 16 Stunden Schluss, das Formel-1-Triebwerk spielte nicht mehr mit – aber Peugeot gewann damals trotzdem.

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