MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

2008 keine F1 in Frankreich?

Nun hat es wohl auch die Grande Nation erwischt: Frankreich wird einem Zeitungsbericht zufolge 2008 keinen Formel-1-Grand-Prix mehr austragen.

Die Streichung etablierter Formel-1-Rennen in Europa, um für neue Austragungsorte Platz zu schaffen, geht weiter: Laut eines Berichts der Zeitung L'Équipe wird 2008 kein Grand Prix von Frankreich stattfinden, weil der französische Motorsportverband FFSA die Bedingungen von Bernie Ecclestone nicht akzeptieren will.

Offiziell bestätigt ist die Absage noch nicht, doch in Zusammenhang mit einigen anderen Ereignissen der vergangenen Tage betrachtet könnte es durchaus soweit kommen: Erstens ist FFSA-Präsident Jacques Régis kürzlich überraschend zurückgetreten und zweitens hat Ecclestone in einem Interview den Wunsch geäußert, demnächst einen Grand Prix im EuroDisney-Umfeld in Paris auszutragen. Magny-Cours war ihm schon immer ein Dorn im Auge.

Gut möglich also, dass Ecclestone seine finanziellen Forderungen an die ohnehin schon desolaten Franzosen so weit in die Höhe geschraubt hat, dass man in Magny-Cours einfach keine Überlebenschancen mehr sah. Inzwischen hätte man ein Jahr Zeit, um bis 2009 in der Hauptstadt eine neue Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Im Fahrerlager gilt Magny-Cours als äußerst unbeliebtes Rennen mitten im französischen Nirgendwo.

Ein anderes Szenario wiederum wäre eine Grand-Prix-Rotation mit Großbritannien, wie schon vor einiger Zeit erstmals angedacht. In Silverstone hat man zwar noch bis 2009 einen Vertrag, doch auch die dortigen Veranstalter vom BRDC schwimmen nicht gerade im Geld. Daher könnte sich Ecclestone durchaus vorstellen, alternierend in Frankreich und Großbritannien zu fahren - was für BRDC-Präsident Damon Hill jedoch nicht in Frage kommt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka