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Wurz: "Will nicht nur Gas geben..."

Williams-Pilot Alexander Wurz erklärte kurz vor dem Launch seines neuen Arbeitsgeräts, welche Ziele er sich für die kommende Saison 2007 gesteckt hat.

Für Alexander Wurz beginnt heute sozusagen das dritte Leben in der Formel 1 - nach seinen drei Jahren als Renn- und weiteren sechs Jahren als Testfahrer kehrt er nun wieder ins Stammcockpit zurück.

Der Österreicher ist zwar Realist genug, dass er nach der völlig verkorksten Saison 2006 nicht einmal von Siegen zu träumen wagt, doch regelmäßige WM-Punkte sowie das eine oder andere Podium könnten mit ein bisschen Glück im Bereich des Möglichen liegen. An den Anstrengungen des Teams sollte es jedenfalls nicht liegen: mit neuen Motoren, neuen Ingenieuren und einem neuen Hauptsponsor hat sich Williams komplett neu aufgestellt.

Dies stimmt auch Wurz, inzwischen mit seinen 32 Jahren bei weitem nicht mehr der Jüngste im Feld, recht optimistisch: "Die technische Mannschaft wurde gezielt mit Experten von Ferrari, McLaren und Renault in Schlüsselpositionen verstärkt", erklärte er unseren Kollegen von den Salzburger Nachrichten. "Hauptaugenmerk dabei ist die Verbesserung der Standfestigkeit, die im Vorjahr unser größtes Handicap war. Auch bei Tests wird diese im Mittelpunkt stehen."

Auch an sich selbst stellt er hohe Ansprüche: "Ich will nicht nur durch Gas geben überzeugen und mithelfen, Williams vom achten Rang in der Konstrukteurs-WM vor zu bringen, sondern auch mit dem Team die richtigen Entscheidungen in der Entwicklungsarbeit treffen. Meine eigene Leistung soll möglichst fehlerfrei sein. Die nötigen WM-Punkte werde ich dann schon irgendwie rausquetschen", fügte der zweimalige Dritte eines Formel-1-Rennens an.

Das vielleicht größte Fragezeichen steht 2007 freilich hinter den Einheitsreifen von Bridgestone. Williams ist zwar schon seit dem Vorjahr Kunde bei den Japanern, doch das will Wurz nicht überbewerten: "Damit gibt es keinen Vorteil für irgendjemanden", winkte er ab. "Auch nicht für uns, obwohl wir schon vergangene Saison auf Bridgestone fuhren, weil es nun völlig neue Reifen in anderen Mischungen gibt."

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