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Die Sidecars kommen

Seit der erfolgreichen Abnahme des Salzburgrings durch die FIM ist es 100% fix: Auch 2007 kommen die Motorrad-Fans wieder in den Genuss eines WM-Laufes.

Am 21. und 22. Juli 2007 gastieren die wagemutigen Dreirad-Akrobaten im Rahmen des „Superside FIM Sidecar World Championship“ auf dem ultraschnellen Salzburgring! Für Organisator Wolfgang Stropek von der IGFC (Interessensgemeinschaft Formel Classic) ist das Spektakel der Seitenwagen-Piloten neben der Ausrichtung der historischen Gleichmäßigkeitsfahrten mit über 500 (!) Teilnehmern aber nicht nur eine willkommene Ergänzung, sondern auch Herzensangelegenheit: Immerhin saß, oder besser gesagt lag der Oberösterreicher lange Zeit selbst am Steuer eines Gespanns – und bis heute ist er der einzige Pilot der Geschichte, der sowohl in der Seitenwagen-Klasse als auch bei den „normalen“ Straßenmaschinen ganz offiziell WM-Punkte holen konnte.

„Ich freu' mich natürlich, dass die Seitenwagen wieder mit dabei sind“, so Stropek, der zu bedenken gibt: „Es ist ja, nach dem unglücklichen Niedergang des A1-Ringes, schon eine Besonderheit, einen echten WM-Lauf bieten zu können. Das wir das jetzt schon zum dritten Mal in Folge mit dem Spektakel der Superside-WM schaffen, macht mich doch ein bisschen stolz!"

Zwei österreichische Teams wollen ganz groß aufzeigen!

Und Organisationsleiter Wolfgang Stropek darf, ebenso wie die Fans, die in etwas mehr als zwei Wochen die Traditionsrennstrecke im Nesselgraben bevölkern werden, auf eine Super-Show hoffen. Denn nicht nur, dass es bei den Rennen selbst wie auch in der Punktetabelle ganz eng hergeht: Vielmehr mischen zwei österreichische Teams immer vehementer unter den Besten der Welt mit – wie ihre hervorragenden Leistungen beim letzten WM-Lauf auf der Traditions-Rennstrecke in Assen bewiesen haben.

So konnte das Wiener Brüderpaar Michael und Bernd Grabmüller auf Platz 7 fahren; und der Tiroler Josef Moser erreichte gemeinsam mit seinem Schweizer Co-Piloten Ueli Wäfler trotz eines schweren Unfalls nach dem Neustart noch den neunten Rang! Für das große Heimrennen am Salzburgring haben sich beide Paarungen viel vorgenommen, im Vorjahr konnte das Duo Moser/Wäfler ja bereits mit einem sensationellen dritten Platz zeigen, was möglich ist – eine weitere Steigerung ist nicht ausgeschlossen, die Formkurve stimmt!

Die Gegnerschaft ist allerdings sehr stark, vor allem die Finnen Pekka Päivärinta/Aalto Kartialla, die momentan die WM-Wertung anführen, oder der regierende Weltmeister Tim Reeves mit Co Patrick Farrance, die in der Tabelle auf Rang 2 liegen, werden es den Österreichern sowie den rund 20 weiteren Teams alles andere als leicht machen.

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