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Schrecksekunde in Wien

Nach guten Leistungen beim Grenzlandcup in Schrems machten die Eder-Bros. sich voll motiviert auf den Weg zum 5 ÖM-Rennen nach Aspern.

Im Zeittraining konnte Julian mit der viertschnellsten Zeit außerordentlich zufrieden sein, denn das bedeutete eine gute Ausgangslage für die beiden Läufe, startete er doch aus der ersten Startreihe. Aber auch Philipp konnte mit Rang 9 zufrieden sein, lies er doch sieben Fahrer hinter sich. Julian konnte seinen Startplatz sofort mit einem Raketenstart nutzen und schob sich an die erste Stelle.

Das erste Mal in seiner noch kurzen Supermoto-Karriere hielt er seine Konkurrenten zwei lange Runden hinter sich, wobei bei dem sehr selektiven und schweren Kurs Rundenzeiten von knapp unter zwei Minuten gefahren wurden, bis ihm in der dritten Runde leider ein folgenschwerer Fehler im Offroadteil passierte und ihm das Vorderrad wegrutschte.

Er kam dann schlussendlich unter dem Motorrad eines hinter ihm Fahrenden zu liegen, wodurch er dann benommen liegen blieb. Es erfolgte der sofortige Rennabbruch, weil ein Rettungseinsatz eingeleitet wurde. Zum Glück stellten sich aber keine gröberen Verletzungen nach der Erstversorgung heraus, an ein Rennfahren war aber für Julian an diesem Tag nicht mehr zu denken.

Philipp zeigte sich von alldem unbeeindruckt und fuhr mit seiner 65ccm KTM wieder einmal zwei tolle Läufe. Er überholte Gegner um Gegner, kämpfte sich an den PS-überlegenen Fahrern meist im Offroadteil vorbei und belegte jeweils den ausgezeichneten sechsten Platz, der ihm auch in der Gesamtwertung der Supermoto-ÖM im wertvolle Punkte brachte.

Julian liegt nach seinem glücklosen Sonntag in der Gesamtwertung zur Zeit auf Platz 7 und Philipp auf Platz 10 unter 22 gewerteten Fahrern. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Schwanenstadt statt, das große Finale dann beim „Heimrennen“ am 7. Oktober in Melk am Wachauring.

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Supermoto-ÖM: Wien-Aspern

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