MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Im Sinne des Wettbewerbs

Rechtzeitig vor dem Start der DTM 2008 am 13. April in Hockenheim hat der DMSB das modifizierte Reglement für die heurige Saison veröffentlicht.

Die offizielle DTM-Präsentation in Düsseldorf war mit 200.000 Zuschauern ein voller Erfolg, jetzt betreibt der DTM-Veranstalter ITR Feintuning am sportlichen und technischen Reglement.

Ausführliche Gespräche zwischen der ITR, dem deutschen DMSB und den beiden involvierten Werken haben zu einigen Regeländerungen für die Saison 2008 geführt.

Teamorder verboten

Gegen Wettbewerbsverzerrung, für sportliche Fairness: „Stallregie (Teamorder), die das Rennergebnis verfälscht, ist verboten.“ (Originalzitat aus dem Reglement)

Fenster für Pflichtboxenstops

Die beiden Pflichtboxenstops pro 60-Minuten-Rennen (mit Reifenwechsel und Möglichkeit zum Nachtanken) müssen ab jetzt im mittleren Renndrittel absolviert werden. Das ist jetzt, wie schon bis 2006, auch wieder während einer Safety-Car-Phase erlaubt.

Fahrzeuggewichte neu eingeteilt

Die Mindestgewichte für die eingesetzten Fahrzeuge inklusive Fahrer für 2008:
Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2008 1.050 kg
Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2007 1.040 kg
Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2006 1.030 kg

(Das Basisgewicht der Fahrzeuge der Aerodynamik-Variante 2006 kann den ersten beiden Veranstaltungswochenenden noch angepasst werden.)

Boxenstopstrafe eingeführt

Zusätzlich zu den bisher bereits ausgesprochenen Strafen wie z.B. Zeitstrafe, Drive Through etc. wird ab 2008 die „Boxenstopstrafe“ eingeführt.

Piloten, die ihre beiden Pflichtboxenstops noch nicht absolviert haben, werden hier am Beginn der Boxengasse für die Dauer der verhängten Strafzeit festgehalten, dürfen danach aber (anders als bei der Drive-Through-Strafe) zum Reifenwechsel an ihre Box.

Im Vergleich zu einem konventionellen Boxenstop verlängert sich der Aufenthalt damit lediglich um die Strafzeit; im Vergleich zu Drive-Through und Zeitstrafe kostet

Dieser, Zitat: „maßvolle Eingriff in das Renngeschehen“ ist also weniger schwerwiegend als eine echte Drive Through, weil die Zeit für die neuerliche Anfahrt zur Box damit eingespart wird.

Warm-up verlegt

2008 findet das Warm-up nicht mehr am Sonntagmorgen statt, sondern kurz vor Rennbeginn. Ab 13:05 Uhr haben die Piloten und Teams zehn Minuten Zeit, die letzten Einstellungen am Fahrzeug zu kontrollieren und noch einmal die Boxenstops zu trainieren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams