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GP2: Silverstone

Beide Rennen sollen auf dem Podest enden

Andreas Zuber kehrt an jenen Platz zurück, an dem er im Vorjahr den Hauptlauf gewinnen konnte. In Silverstone will er das Podest stürmen.

Am kommenden Wochenende macht die GP2 Serie anlässlich des Formel 1 Grand Prix in Silverstone mit den Läufen neun und zehn Station auf dem klassischen, ultraschnellen englischen Rennkurs.

Im letzten Jahr lief es für den 24-jährigen Steirer dort ausgezeichnet. Nachdem er schon im Qualifying auf die Poleposition fuhr, feierte er im Hauptrennen mit der schnellsten Rennrunde einen tollen Sieg vor dem Briten Mike Conway. Auch im Sprintrennen am Sonntag gab es mit Platz sechs für den Moser Medical Group-Piloten noch Punkte.

Zuber darf daher für Silverstone recht optimistisch sein: „Mir liegt diese Strecke sehr. Ich liebe ganz einfach schnelle Kurvenkombinationen, es macht unheimlich viel Spaß, dort zu fahren. Dabei ist es mir egal, ob es typisches britisches Wetter hat oder ob es eine Hitzeschlacht wird. Ich fühle mich dank meines Fitness-Gurus Erwin Göllner ausgezeichnet in Form. Mit der richtigen Strategie sollten diesmal Podiumsplätze drinnen sein.“

Zuber, der zuletzt in Magny Cours trotz eines Problems am Start im Hauptrennen Fünfter wurde, hat mit seinem brasilianischen Renningenieur bei Piquet Sports, Felipe Vargas, alle Daten, einschließlich jener vom Sprintrennen wo er Achter wurde, genau kontrolliert: „Wir haben Elektronikprobleme gehabt, die sich am Start negativ ausgewirkt haben. Dazu kam eine nicht optimale Dämpferwahl, die sich am Beginn des Rennens nachteilig auswirkte. Erst später, als ich schnellste Rennrunden fuhr, lief es besser. Ich bin jetzt für Silverstone aber zuversichtlich, dass wir diese Situation, speziell am Start, besser in den Griff bekommen werden.“

Um für Silverstone bestens gerüstet zu sein, hat Zuber ein sehr hartes, körperliches Vorbereitungsprogramm absolviert und kommt so topfit nach England: „ Wenn jetzt alles passt, das Team mit der technischen Weiterentwicklung und einem schnellen Boxenstop hilft, müsste es klappen. Bisher haben wir meistens einen Schritt nach vor gemacht, aber auch manchmal wieder einen zurück, sonst wäre schon in Magny Cours ein Podiumsplatz drinnen gewesen.“

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