MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Race of Champions 2008

„Schumi” entscheidet den Nationencup für Deutschland

Michael Schumacher und Sebastian Vettel verteidigen mit einem Finalsieg gegen Skandinavien ihren Nationentitel beim Race of Champions.

Das Dreamteam Michael Schumacher und Sebastian Vettel feierte am Sonntag im Londoner Wembley-Stadion seinen zweiten Sieg im Nationencup des Race of Champions in Folge. Die beiden Deutschen, 39 und 21 Jahre alt, lieferten eine souveräne Performance ab und gewannen unterm Strich mehr als verdient.

Im Finale kam es zum Duell zwischen Deutschland und Skandinavien, beziehungsweise zu einem Duell Formel 1 gegen DTM, denn die Skandinavier traten mit Mattias Ekström und Tom Kristensen an. Schumacher stellte in einem packenden ersten Lauf im RoC-Buggy mit 17 Hundertstel Vorsprung auf Kristensen auf 1:0, ehe Ekström gegen Vettel im KTM X-Bow ausglich.

Revanche für 2007

Die Entscheidung musste also im Stechen mit dem RX-150-Buggy fallen. Dabei kam es zu einer Neuauflage des 2007er-Einzelfinales zwischen Schumacher und Ekström – und Schumacher gelang die Revanche: Der Formel-1-Rekordweltmeister hatte bereits nach der ersten von zwei Runden auf dem engen Parcours einen klaren Vorsprung und brachte diesen sicher ins Ziel.

„Wir sind sehr stolz”, sagte der Ex-Grand-Prix-Pilot unmittelbar nach der Zieldurchfahrt. Dabei machte er einen gelösten Eindruck, schließlich kam er schon im Nationencup voll auf seine Kosten: „Die Strecke ist sehr technisch, man kann sehr leicht Fehler machen. Besonders schwierig ist es, weil die Reifen meistens kalt sind”, so Schumacher.

Schumacher vs. Coulthard

Auf dem Weg ins Finale hatten die Deutschen erst Irland und dann auch das britische F1-Racing-Team sicher mit 2:0 geschlagen. Unter anderem kam es dabei zu einem Duell zwischen Schumacher und seinem früheren Rivalen David Coulthard, der sich jedoch mit einem leichten Unfall selbst aller Chancen beraubte.

Im zweiten Halbfinale gewannen die Skandinavier gegen das britische Autosport-Team. Bereits in der ersten Runde, also im Viertelfinale, hatte es Frankreich, die USA, das All-Star-Team und Irland erwischt – und damit auch prominente Fahrer wie Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und Superbike-Weltmeister Troy Bayliss.

News aus anderen Motorline-Channels:

Race of Champions 2008

- special features -

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Nürburgring – Hintergründe

Schon die Ausgangspositionen?

Der Nürburgring hatte mit der Rauchentwicklung durch die nahen Waldbrände eine neue Facette parat. Motorsportlich betrachtet wurden die Weichen für das Halbfinale Mitte September auf dem Sachsenring gestellt, nachdem der ADAC vor der eigentlichen Action die Termine für die Saison 2027 bekanntgegeben hatte. Ein besonderes Viertelfinale eben

Weil Isack Hadjar verletzt ausfällt, gibt Liam Lawson in Zandvoort sein Comeback für Red Bull - Yuki Tsunoda übernimmt den freien Platz bei den Racing Bulls

"Vieles zu kompliziert"

Formel-1-Teamchef schlägt Alarm!

Die Formel 1 ist technisch komplexer denn je: Haas-Teamchef Ayao Komatsu fordert mehr Kontrolle für die Fahrer und mehr Verständlichkeit für die Zuschauer

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

Mitten in den Sommerferien wird die MJP-Arena erneut zum österreichischen Rallycross-Mekka. Mit gleich drei mitteleuropäischen Serien dürfte das Fahrerlager der Kultstrecke aus allen Nähten platzen. Mittendrin: Die Lokalmatadore aus dem Waldviertel.