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Race of Champions 2008

„Schumi” entscheidet den Nationencup für Deutschland

Michael Schumacher und Sebastian Vettel verteidigen mit einem Finalsieg gegen Skandinavien ihren Nationentitel beim Race of Champions.

Das Dreamteam Michael Schumacher und Sebastian Vettel feierte am Sonntag im Londoner Wembley-Stadion seinen zweiten Sieg im Nationencup des Race of Champions in Folge. Die beiden Deutschen, 39 und 21 Jahre alt, lieferten eine souveräne Performance ab und gewannen unterm Strich mehr als verdient.

Im Finale kam es zum Duell zwischen Deutschland und Skandinavien, beziehungsweise zu einem Duell Formel 1 gegen DTM, denn die Skandinavier traten mit Mattias Ekström und Tom Kristensen an. Schumacher stellte in einem packenden ersten Lauf im RoC-Buggy mit 17 Hundertstel Vorsprung auf Kristensen auf 1:0, ehe Ekström gegen Vettel im KTM X-Bow ausglich.

Revanche für 2007

Die Entscheidung musste also im Stechen mit dem RX-150-Buggy fallen. Dabei kam es zu einer Neuauflage des 2007er-Einzelfinales zwischen Schumacher und Ekström – und Schumacher gelang die Revanche: Der Formel-1-Rekordweltmeister hatte bereits nach der ersten von zwei Runden auf dem engen Parcours einen klaren Vorsprung und brachte diesen sicher ins Ziel.

„Wir sind sehr stolz”, sagte der Ex-Grand-Prix-Pilot unmittelbar nach der Zieldurchfahrt. Dabei machte er einen gelösten Eindruck, schließlich kam er schon im Nationencup voll auf seine Kosten: „Die Strecke ist sehr technisch, man kann sehr leicht Fehler machen. Besonders schwierig ist es, weil die Reifen meistens kalt sind”, so Schumacher.

Schumacher vs. Coulthard

Auf dem Weg ins Finale hatten die Deutschen erst Irland und dann auch das britische F1-Racing-Team sicher mit 2:0 geschlagen. Unter anderem kam es dabei zu einem Duell zwischen Schumacher und seinem früheren Rivalen David Coulthard, der sich jedoch mit einem leichten Unfall selbst aller Chancen beraubte.

Im zweiten Halbfinale gewannen die Skandinavier gegen das britische Autosport-Team. Bereits in der ersten Runde, also im Viertelfinale, hatte es Frankreich, die USA, das All-Star-Team und Irland erwischt – und damit auch prominente Fahrer wie Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und Superbike-Weltmeister Troy Bayliss.

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