MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Independents-Titel entschieden

Kuriose Titelentscheidung: Stefano d'Aste fährt aus Protest über eine Sportstrafe nicht nach Macao, Hernandez ist de facto Indie-Meister.

Die beiden Kollegen bei der italienischen Scuderia Proteam Motorsport, Sergio Hernandez und Stefano d'Aste, sind heuer die dominierenden Fahrer in der Privatiers-Wertung der WTCC.

Vor den letzten beiden Läufen in Macao am 13. November hatte der Italiener noch eine rechnerische Chance, seinen 29 Punkte voran liegenden spanischen Rivalen abzufangen.

Selbst ausgebremst

Diese Chance hätte noch größer sein können: beim WTCC-Lauf in Okayama erlaubte sich d'Aste jedoch in der Hitze des Gefechtes einen Verbremser und räumte im Zuge dessen den unbeteiligten Tiago Monteiro von der Strecke - siehe auch den Rennbericht auf Motorline.cc.

Dafür büßt der Independents-Titelverteidiger doppelt: nicht nur musste er einen Ausfall und damit null Punkte hinnehmen, er wurde von den Offiziellen auch noch für das nächste Rennen um zehn Startplätze zurückversetzt.

Alles sinnlos!

Auf dem engen Straßenkurs von Macao, so d'Aste und sein Team, seien ihm damit brauchbare Resultate von vornherein verwehrt. Deshalb bleibt er zuhause; somit sind drei der vier WTCC-Titel heuer entschieden.

Bester Hersteller ist Seat, beste Independents-Mannschaft die Scuderia Proteam, bester Fahrer der Privatiers wird Hernandez. Um den Weltmeistertitel kämpfen die Seat-Teamkollegen Yvan Muller und Gabriele Tarquini.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte