MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Der Ferrari gehört mir!"

Ferrari-Ersatzpilot Luca Badoer bestätigt, so lange zu fahren, bis Massa ins Cockpit zurück kehrt, die Kritik von Niki Lauda lässt den Italiener indes kalt.

Am Freitag beginnt für Luca Badoer ein ganz neuer Karriereabschnitt. Der italienische Rennfahrer nimmt dann erstmals im Ferrari an einem Freien Training zu einem Grand Prix teil. Weil Felipe Massa verletzt passen muss und weil bei Edelreservist Michael Schumacher der Nacken nicht mitspielt, kommt nun Ersatzfahrer Badoer zum Zuge - und das vermutlich solange, bis Massa zurückkehrt.

Das deutete Badoer im Gespräch mit der italienischen Zeitung 'La Stampa' an. Demnach gäbe es für seine Ablösung im zweiten Renncockpit neben Ex-Champion Kimi Räikkönen "kein bestimmtes Datum. Ich werde aufhören, wenn Massa sich in der Position befindet, wieder zurückzukommen", erläutert Badoer die Situation und fügt an: "Sobald das passiert, freue ich mich sehr für Felipe."

"Bis dahin gehört dieser Ferrari mir - und niemandem sonst", stellt der 38-Jährige klar und verweist damit Spekulationen ins Reich der Fabeln, wonach er nur in Valencia am Lenkrad des Ferrari-Boliden drehen würde - um anschließend einem erfahrenen und möglicherweise jüngerem Grand-Prix-Piloten Platz zu machen. Entsprechende Gerüchte sowie Kritik an seiner Person weist Badoer aber zurück.

"Das beschäftigt mich nicht", meint der frühere Minardi-Fahrer, den Ex-Weltmeister Niki Lauda unlängst als "nicht gut genug" bezeichnete. Von solchen Äußerungen will sich Badoer nicht beeindrucken lassen. "Das sagt Lauda doch schließlich über jeden", so der Italiener. Schon in wenigen Stunden kann Badoer auf der Rennstrecke beweisen, dass Lauda komplett falsch lag...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E