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LMS & ADAC-Masters-Weekend

Rush-Hour in der Eifel

Beim dicht gedrängten ADAC-Weekend vom 20. bis 23. August am Nürburgring sind auch einige chancenreiche Österreicher wieder aktiv.

Vielfalt beim GT Masters: Dank des Debüts des neuen Ferrari F430 Scuderia und der Dodge Viper der Lokalmatadoren von Zakspeed mit 8,3-Liter-Motor sowie des erneuten Gastspiels von Alpina-BMW stehen elf verschiedene Fahrzeugtypen von neun Herstellern im 24 Autos starken Starterfeld auf dem Nürburgring.

Als Tabellenführer reist der Deutsche Christian Abt in die Eifel. Allerdings ist der Audi R8 von Abt und seinem Partner Jan Seyffarth schwer mit Zusatzgewichten beladen, das lässt die Konkurrenz hoffen.

So auch den Salzburger Walter Lechner jr., der wieder den Ford GT von Fischer Racing pilotiert. Er liegt derzeit auf Gesamtplatz 6.

Formel 3: vorzeitige Entscheidung?

Im Formel 3-Cup haben die heimischen Vertreter heuer keine Titelchancen mehr. Bernd Herndlhofer liegt derzeit auf Tabellenrang 7, Willi Steindl auf P9 und Marco Oberhauser auf der 11. Position.

Der Formel-3-Cup nutzte die lange Sommerpause für ein Gastspiel in Assen. Dort feierte Laurens Vanthoor die Saisonsiege 7 und 8 und baute seine Tabellenführung auf üppige 53 Punkte aus.

Damit hat der Belgier auf dem Nürburgring die Chance, sich vorzeitig den Titel und damit den größten Erfolg seiner Karriere zu sichern. Gleiches gilt für den Russen Sergej Chukanov, der die Trophy-Wertung dominiert.

Formel Masters: Bachler gegen alle

Drei Fahrer durften sich in der Formel ADAC-Saison 2009 an der Tabellenspitze sonnen: der Österreicher Klaus Bachler , Adrian Campfield und die aktuelle Nummer 1, Daniel Abt.

Die drei Kontrahenten werden in der Eifel alles tun, um möglichst viel zu punkten. Ein Rückschlag in der nun beginnenden heißen Phase kann böse Folgen im Titelkampf haben.

Groß auftrumpfen will der Tabellenvierte Kevin Friesacher aus Kärnten. Das muss er auch, wenn er Anschluss an das Spitzentrio halten will.

Rene Binder liegt auf Tabellenrang 9, Dominik Baumann an der 13. Position, einen Platz vor dem mit österreichischer Lizenz fahrenden Ferdinand Stuck, einem der Söhne von Hans-Joachim Stuck.

LMS: 1000 Kilometer Tradition

Das 1000km-Rennen der Sportwagen und GT, die klassische Revanche für Le Mans, ist der vorletzte Saisonlauf zur Le Mans Series 2009.

38 Autos sind gemeldet; die beiden Diesel-Teams von Peugeot und Audi haben für diesen Lauf abgewinkt; schade für Christian Klien, der noch immer auf Platz 4 der Meisterschaft liegt.

Damit sorgen die Benzin-Renner wieder für echte Spannung. Oder auch nicht – denn Aston Martin Racing greift gleich mit drei Fahrzeugen an.

Die AMR-Fahrer Jan Charouz, Tomas Enge und Stefan Mücke jagen die momentanen Tabellenführer Jean-Christophe Boullion und Christophe Tinseau, die für Pescarolo Sport mit vier Punkten Vorsprung in den Eifel-Klassiker gehen.

In der Klasse LMP2 rangieren Philipp Peter und sein Teamkollege Karim Ojjeh auf Rang 7, die beiden haben nicht nur mit dem Fahrzeug von G.A.C. Racing, dem Zytek 07S, hin und wieder zu kämpfen, sondern auch mit dem dritten Fahrer der Mannschaft.

Der Wiener mit Schweizer Wohnsitz hofft jedenfalls auf ein ähnlich gutes Resultat wie letztens in Portimao, wo man mit Platz 3 am Stockerl stand.

Zwei Punkte trennen bei den GT2 unseren Porsche-Werksfahrer Richard Lietz und seinen Teampartner Marc Lieb von der Punkte-Führung.

Sie werden sich ihren Proton-Felbermayr-997er in Deutschland mit Horst Felbermayr sen. teilen; im Schwesterauto ist Horst Felmermayr jun. aktiv.

Halten wir der blauen Startnr. 77 also die Daumen – die Gejagten sind Rob Bell und Gianmaria Bruni im Ferrari F430.

Formula Le Mans: Aufstand der Teens

Apropos Daumenhalten: Im Rahmenbewerb der Formula Le Mans, wo einheitliche LMP-Autos mit Chevy-Motor gegeneinander antreten, wird wieder Dominik Kraihamer ins Geschehen eingreifen.

In Portugal lief es für Kraihamer/Schaier mit den Rängen 6 und 11 nicht ganz nach Wunsch.

Für das deutsche Rennen bekommt der 19jährige Salzburger mit Matthieu Cheruy einen neuen Teampartner. Der Franzose fährt momentan in der Renault Megane Trophy und ist immerhin bereits 23 Jahre alt...

Gesamt liegt der für das Team von Thierry Boutsen startende Österreicher derzeit auf Platz 12; eine Verbesserung sollte da also noch möglich sein. Jedenfalls wird ein Platz unter den Top 3 anvisiert.

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