MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Sportscars Winter Series

Wintersport

Sportwagen-Youngster Dominik Kraihamer und Histo-Hero Norbert Lenzenweger waren gemeinsam in Paul Ricard stark unterwegs.

Im ersten Rennen der Sportscars Winter Series am 22. November in Le Castellet konnte Dodo Kraihamer im Team Boutsen Energy Racing mit einer starken Leistung seinen Status als jüngster Shooting-Star der Sportwagenszene bestätigen.

Im Qualifying nur 0,2 Sekunden hinter dem erfahrenen GP2 Fahrer Nelson Panciatici, konnte Kraihamer vom 2. Startplatz aus die hohe Pace mitfahren und sich mit dem Italiener deutlich vom 18 Auto umfassenden Feld - Formula Le Mans und FIA GT gemeinsam startend - absetzen.

Nachdem das Auto Set-Up im Trockenen sehr gut funktionierte, büßte Kraihamer auf nasser Strecke etwas an Leistung ein und verzeichnete in Runde 4, beim Versuch eines Angriffes auf den Führenden, einen Dreher, der ihn auf Platz 4 des Feldes zurückwarf.

Mit konstant schnellen Rundenzeiten und der zweitschnellsten Rennrunde kämpfte sich der 19jährige Salzburger auf das Podium zurück und belegte den 2. Platz in diesem zwanzig Runden dauernden Sprintrennen.

Dominik Kraihamer zum Rennverlauf: „Die Start-Taktik Pantiatici’s erlaubte es mir nicht, ihn in der ersten Kurve zu überholen – vielleicht die einzige Chance, das Rennen kontrollieren zu können. Grundsätzlich wäre es aber schwer gewesen ihn, mit den leichten Vorteilen seines Set-Ups im Regen, länger zu halten. Ich muss mit meinem ersten Podiumsplatz in der ersten Saison in der Oberliga des Motorsports sehr zufrieden sein und danke dem Team Boutsen und unserem neuem österreichischen Kooperationspartner für den enormen Einsatz um mich dorthin zu bringen.

Teamkollege Norbert Lenzenweger, ein erfahrener Pilot aus dem Histo-Cup, der sein erstes Rennen in einem Prototypen fuhr, brachte das Auto im Qualifying in die 5. Startreihe und verbesserte in seinem Rennen diese Platzierung Runde für Runde. Dann wurde er aber nach einem Dreher von einem vorbeifahrenden Wagen schwer touchiert und zur Aufgabe gezwungen.

Kraihamer dazu: „Schade ist, dass der Schaden am Auto durch Norberts Crash kurzfristig nicht zu reparieren war und wir daher nicht am gemeinsam geplanten, abschließenden Ein-Stundenrennen teilnehmen konnten. Norbert war für seine wenige Erfahrung in dieser Art von Auto schon sehr schnell unterwegs und wir hätten eine echte Siegchance gehabt.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Horner über F1-Comeback

Horner liebäugelt mit Ferrari

Eigentlich will Christian Horner nur noch als Anteilseigner in die Formel 1 zurückkehren, bei Ferrari würde der 52-Jährige aber eine Ausnahme machen

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe