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Sportscars Winter Series

Wintersport

Sportwagen-Youngster Dominik Kraihamer und Histo-Hero Norbert Lenzenweger waren gemeinsam in Paul Ricard stark unterwegs.

Im ersten Rennen der Sportscars Winter Series am 22. November in Le Castellet konnte Dodo Kraihamer im Team Boutsen Energy Racing mit einer starken Leistung seinen Status als jüngster Shooting-Star der Sportwagenszene bestätigen.

Im Qualifying nur 0,2 Sekunden hinter dem erfahrenen GP2 Fahrer Nelson Panciatici, konnte Kraihamer vom 2. Startplatz aus die hohe Pace mitfahren und sich mit dem Italiener deutlich vom 18 Auto umfassenden Feld - Formula Le Mans und FIA GT gemeinsam startend - absetzen.

Nachdem das Auto Set-Up im Trockenen sehr gut funktionierte, büßte Kraihamer auf nasser Strecke etwas an Leistung ein und verzeichnete in Runde 4, beim Versuch eines Angriffes auf den Führenden, einen Dreher, der ihn auf Platz 4 des Feldes zurückwarf.

Mit konstant schnellen Rundenzeiten und der zweitschnellsten Rennrunde kämpfte sich der 19jährige Salzburger auf das Podium zurück und belegte den 2. Platz in diesem zwanzig Runden dauernden Sprintrennen.

Dominik Kraihamer zum Rennverlauf: „Die Start-Taktik Pantiatici’s erlaubte es mir nicht, ihn in der ersten Kurve zu überholen – vielleicht die einzige Chance, das Rennen kontrollieren zu können. Grundsätzlich wäre es aber schwer gewesen ihn, mit den leichten Vorteilen seines Set-Ups im Regen, länger zu halten. Ich muss mit meinem ersten Podiumsplatz in der ersten Saison in der Oberliga des Motorsports sehr zufrieden sein und danke dem Team Boutsen und unserem neuem österreichischen Kooperationspartner für den enormen Einsatz um mich dorthin zu bringen.

Teamkollege Norbert Lenzenweger, ein erfahrener Pilot aus dem Histo-Cup, der sein erstes Rennen in einem Prototypen fuhr, brachte das Auto im Qualifying in die 5. Startreihe und verbesserte in seinem Rennen diese Platzierung Runde für Runde. Dann wurde er aber nach einem Dreher von einem vorbeifahrenden Wagen schwer touchiert und zur Aufgabe gezwungen.

Kraihamer dazu: „Schade ist, dass der Schaden am Auto durch Norberts Crash kurzfristig nicht zu reparieren war und wir daher nicht am gemeinsam geplanten, abschließenden Ein-Stundenrennen teilnehmen konnten. Norbert war für seine wenige Erfahrung in dieser Art von Auto schon sehr schnell unterwegs und wir hätten eine echte Siegchance gehabt.“

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