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F3ES: Nürburgring

Sims bezwang Vietoris gleich am Start

Alexander Sims gewann auf der Sprintstrecke des Nürburgrings sein erstes F3ES-Rennen, er überholte den Zweiten Christian Vietoris bereits vor der ersten Kurve.

Fotos: DTM

Der Brite Alexander Sims (Mücke Motorsport) gewann auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings sein erstes Rennen in der Formel 3 Euro Serie. Der Mücke-Pilot, der im vergangenen Jahr den McLaren Autosport BRDC Young Driver Award gewann, überholte den im Ziel Zweitplatzierten Christian Vietoris (Mücke Motorsport) bereits vor der ersten Kurve. Mika Mäki (Signature) komplettierte die Top 3. In der Gesamtwertung hat der Führende Jules Bianchi (ART Grand Prix) nach zwölf Saisonrennen einen Vorsprung von 25 Punkten auf Vietoris. Bianchi beendete das Sonntag-Rennen in der Eifel auf Rang fünf.

Bianchi wurde in der letzten Runde von seinem Teamkollegen Esteban Gutierrez (ART Grand Prix) angegriffen. Der Mexikaner musste sich schließlich mit 0,072 Sekunden geschlagen geben und wurde als Sechster abgewinkt.

Das Rennen begann mit einer Satefy-Car-Phase, nachdem Pedro Enrique (Manor Motorsport), Basil Shaaban (Prema Powerteam) und Nick Tandy (Kolles & Heinz Union) durch eine Kollision ausschieden.

Alexander Sims (Mücke Motorsport): „Es war ein sehr guter Tag für mich. Wichtig waren mein guter Start und die Tatsache, dass Christian mir in der ersten Kurve genügend Raum gelassen hat. In der zweiten Rennhälfte konnte ich mich dann von ihm absetzen und einen relativ sicheren Sieg nach Hause fahren.“

Christian Vietoris (Mücke Motorsport): „Alexanders Start war besser als meiner, das war der Schlüssel zu seinem Sieg. Ich habe ihm in der ersten Kurve genügend Platz gelassen, denn ich denke natürlich auch an die Gesamtwertung. Selbst wenn die Chancen auf den Titelgewinn für mich nicht mehr so hoch sind, so gebe ich erst auf, wenn auch theoretisch keine Chance mehr besteht.“

Mika Mäki (Signature): „Gegen meine Vorderleute hatte ich keine Chance. Ich habe nur versucht, Valtteri Bottas hinter mir auf Distanz zu halten und den dritten Platz nach Hause zu bringen. Ich konnte einige Punkte und einen Podestplatz mitnehmen, das ist in Ordnung.“

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