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Formel 1: Comeback von Lotus

Der neue Lotus-Cosworth wird bereits gezeichnet

Das neu benannte Lotus-Team will schon in der zweiten Februarwoche mit zwei brandneuen Autos erste Testfahrten unternehmen.

Mike Gascoyne beim GP in Singapur.

Den Startplatz für 2010 hat das neue Lotus F1 Team zwar erst vor einigen Tagen erhalten, doch die Arbeiten haben hinter den Kulissen schon vor geraumer Zeit begonnen. Technikchef Mike Gaycoyne und seine Designer kümmern sich bereits um die Formen ihrer Rennwagen und wollen im Januar mit der Teileproduktion beginnen. Im Februar soll schließlich die erste Ausfahrt des Wagens folgen.

Schon jetzt erfährt Gascoyne eine große Unterstützung von alten Bekannten: Eine Designgruppe aus Köln, die - genau wie das Technikoberhaupt von Lotus - schon bei Toyota gearbeitet hat, greift dem britischen Ingenieur unter die Arme. "Wir sind schon seit einem Monat dran, das Auto zu zeichnen", wird Gascoyne von i>Auto, Motor und Sport/i> zitiert. "Die ersten Negativformen gibt es im Januar."

Nur einen Monat später sollen zwei voll funktionstüchtige Rennwagen ihre Streckenpremiere erleben: "In der zweiten Februarwoche wollen wir zwei Autos auf den Rädern haben", bestätigt Gascoyne - sofern die Zulieferer um Cosworth und Xtrac ebenfalls pünktlich bereit sind. "Das ist die Formel 1 wie früher", kommentiert Gascoyne diese Situation. "Selbst als Neueinsteiger stehst du nicht chancenlos da."

"Wir werden 50 Prozent der Teile im Haus fertigen, den Rest bei Lieferanten", kündigt Gascoyne an, der noch auf der Suche nach einigen helfenden Händen ist: Beim Saisonstart 2010 in Bahrain will das neue Lotus F1 Team ein rund 250 Mitarbeiter umfassender Rennstall sein. Gascoyne gibt sich jedenfalls zuversichtlich und verspricht: "Bis März nächsten Jahres steht unsere Mannschaft."

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