MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Berufungen: FIA akzeptiert FOTA-Wunsch

Das Internationale Berufungsgericht der FIA wird sich künftig auch aus von den Teams nominierten Richtern zusammensetzen.

Im Zuge der Ratifizierung des neuen Concorde-Agreements wurde im Sommer auch beschlossen, das Internationale Berufungsgericht der FIA neu zu strukturieren. Die Teams stießen sich daran, dass die Richter ausschließlich von der FIA nominiert werden durften. Von nun an können auch die Teams selbst einen Richter auswählen.

Das Berufungsgericht war zuletzt mehrfach in die Schlagzeilen geraten, am medienwirksamsten wohl durch die Verhandlung um die Legalität des Doppeldiffusors im Frühjahr. Die Kritik der Teams bezog sich darauf, dass Richter Entscheidungsgewalt hatten, die mit der jeweiligen Materie nur bedingt vertraut waren. Also unterbreitete die FOTA den Vorschlag, selbst qualifizierte Richter nominieren zu dürfen.

Diesem Antrag wurde bei einer Sitzung des Berufungsgerichts am 11. Dezember in Monte Carlo stattgegeben. Allerdings legt die FIA größten Wert darauf, dass die Richter weiterhin unabhängig sind und damit nicht in Verbindung zu einem Team, einem nationalen Verband oder auch der FIA stehen dürfen.

Ziel des Berufungsgerichts sei es, mit den Neuerungen "Wissen, Transparenz und öffentliches Vertrauen" zu verbessern.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

GTWC Portimao 2026

Riesenshow von Verstappen

Teamkollege Chris Lulham dreht die neuen Champions um, Verstappen macht im Schlussspurt 15 Plätze gut - GetSpeed-AMG holt ersten Gesamtsieg in der GTWC