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Formel 3 Eeuroserie: Norisring

Chaos-Rennen auf dem Norisring

In einem von einer Regen-Unterbrechung geprägten Chaos-Rennen auf dem deutschen Norisring gewann Bianchi vor Sims und Coletti.

Fotos: DTM

In einem von einer Regen-Unterbrechung geprägten Rennen der Formel 3 Euro Serie auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring gewann Jules Bianchi (ART Grand Prix) vor Alexander Sims (Mücke Motorsport) und Stefano Coletti (Prema Powerteam). Bianchi übernahm die Führung nach dem Restart, der wegen eines Unfalls in der ersten Runde und der nachfolgenden Safety-Car-Phase nötig wurde und fuhr einem sicheren Sieg entgegen. Für den F3ES-Tabellenführer war es der zweite Saisonsieg im fünften Rennen des Jahres.

Das Rennen begann mit einem Massenunfall, bei dem insgesamt fünf Fahrer ausschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rookie Alexander Sims die Führung inne, doch beim Restart zog sein Verfolger Bianchi an ihm vorbei und setzte sich vom Feld ab. Sims hingegen steckte in einem Kampf mit Stefano Coletti, Esteban Gutierrez (ART Grand Prix) und Roberto Merhi (Manor Motorsport), in dem sich der britische Rookie schließlich durchsetzte. Für den Mücke-Piloten war es der erste Podestplatz in der Formel 3 Euro Serie. Stefano Coletti komplettierte das Podium.

Jules Bianchi (ART Grand Prix): „Mein Start war nicht besonders gut, aber mein Restart nach dem Safety-Car dafür umso besser. Ich habe dann versucht, eine Lücke zu meinen Verfolgern herauszuarbeiten, was mir gelungen ist. Mein Auto war gut und ich bin immer noch Führender der Formel 3 Euro Serie, damit bin ich zufrieden.“

Alexander Sims (Mücke Motorsport): „Es war komisch, das Rennen nach der Unterbrechung noch einmal zu starten, um noch eine Runde hinter dem Safety Car zu fahren. Beim Restart nach dem Unfall in der ersten Runde war ich nicht gut und Jules zog an mir vorbei. Aber was soll’s, ich stehe zum ersten Mal auf dem Podest in der Formel 3 Euro Serie.“

Stefano Coletti (Prema Powerteam): „Es war seltsam, für nur noch eine Runde hinter dem Safety-Car noch einmal loszufahren. Man hätte sich das sparen können oder sollte noch zwei oder drei Runden mehr fahren. Über den dritten Platz freue ich mich trotzdem.“

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