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„Die Jungs haben gesehen, dass etwas weitergeht!“

Auch wenn es keine Punkte gab – Andi Zuber ist nach dem ersten Rennwochenende zuversichtlich, dass er FSM nach vorne bringen kann.

Michael Noir Trawniczek
Foto: GP2 Media Service

Andi Zuber war an diesem Rennwochenende stets in Kontakt mit motorline.cc - im Exklusivinterview hat er vor dem Saisonauftakt zur GP2-Serie bereits verraten, dass es schwer sein wird, gleich am ersten Rennwochenende aus dem Nachzüglerteam des Vorjahrs (nur Platz 10 in der Teamwertung) ein Topteam zu machen.

Montagefehler kostete das Rennen

Doch dann lief es gar nicht schlecht – der fünfte Startplatz stimmte zuversichtlich. Doch dann kam der Motorschaden gleich am Start. Zuber verrät im motorline.cc-Gespräch: „Da wurde mechanisch noch etwas schlampig gearbeitet, wegen eines Montagefehlers trat Kühlflüssigkeit aus, daher auch der Motorschaden. Es gab auch im freien Training einen Montagefehler bei der Lenkung. Diese Dinge müssen wir ausmerzen, so etwas darf nicht passieren, wenn du an die Spitze willst! Und ich bin deshalb bei Fisichella Motorsports, weil ich das Team nach vorne bringen soll!“

Zweitschnellste Runde stimmt zuversichtlich

Den Sprint wollte Zuber dann als Longruntest nützen – nach einer Feindberührung verbog er sich eine Spurstange, Zuber musste an die Box – doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten: „Ich konnte die zweitschnellste Rennrunde fahren, das Auto wird immer besser. Ich lag die ganzen acht Runden lang in den Spitzenzeiten – das hat auch das Team gesehen und so etwas gibt Auftrieb. Nach dem Reifenplatzer ging es dann ins Kiesbett – aber mir ist viel wichtiger, dass unsere Jungs gesehen haben, dass etwas weitergeht.“

“In Monaco erste Punkte“

Zuber hat konkrete Ziele: „Ab Saisonmitte möchte ich regelmäßig Podestplätze einfahren – es ist schön, ein Team weiter zu bringen. Deshalb haben sie mich ja auch an Bord geholt. Wir müssen jetzt einfach zielstrebig weiterarbeiten und Fehlerquellen eliminieren. Ich hoffe, dass wir schon in Monaco die ersten Punkte einfahren können.“

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