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Porsche Supercup: Barcelona

Platz 7 und sichere Punkte

Lernjahre sind im Porsche Supercup keine Herrenjahre, doch bei Norbert Siedler scheint das Gesellenstück bereits in Arbeit zu sein.

Wie schon beim Saisonstart in Bahrain kreuzte der 26jährige auch in Barcelona als Siebenter die Ziellinie. Diesmal jedoch Format füllend im Rückspiegel des Vizemeisters der beiden letzten Jahre, Damien Faulkner.

„Ich war in der letzten Runde schon fast vorbei“, gab Siedler anschließend zu Protokoll, „aber das Risiko, in eine Kollision verwickelt zu werden, war mir dann doch zu groß.“ - Während sich Jeroen Bleekemolen und Richard Westbrook um den Sieg duellierten, ging der derzeit einzige Österreicher im Feld immerhin mit deren Verfolgern auf Tuchfühlung:

„Ich bin in der ersten Kurve schon wieder angerempelt worden, aber mein Auto blieb heute, Gott sei Dank, heil, sodass ich voll angreifen und ein paar Autos überholen konnte. Ich weiß jetzt, wann und warum ich schnell oder langsam bin, das ist schon einmal ein großer Schritt nach vorne.“

Nicht nur der Blick auf die Rundenzeiten beweist: Der ehemalige Formel-3000-Champion kommt mit dem Porsche Carrera GT3 immer besser zurecht und entwickelt nun endlich die nötigen Sensoren, um mit dem Auto auch im Grenzbereich eine Einheit zu bilden:

„Ich bin zuversichtlich, dass ich den Rückstand auf die Allerbesten aufholen kann. Das ist keine Träumerei, sondern ein Ziel, dass ich schon bald umsetzen möchte. Testfahrten mit neuen Reifen würden mir in dieser Phase natürlich enorm weiterhelfen, aber ich spüre auch so, wie es Rennwochenende für Rennwochenende aufwärts geht. Vielleicht habe ich ja ausgerechnet beim kommenden Saisonhöhepunkt in Monte Carlo einmal das Glück auf meiner Seite.“

Beim „Autoroulette“ im Fürstentum fuhr er 2008 immerhin eines seiner besten Rennen.

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