MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein Kommen und Gehen

Die Tourenwagen-WM erwacht aus dem Winterschlaf, es gibt Transfernachrichten, bei Seat bleibt alles beim Alten, und ein Team sperrt zu.

Nimmt einer der fünf Werksfahrer die Seat Sport den Hut? Kommt ein neues Auto? Nein, das Team von 2008 startet heuer unverändert, auch beim Leon TDI als Sportgerät bleibt’s.

Das neue Modell Exeo warf im Gespräch als Ablöse für den 2008 so erfolgreichen Hatchback. Dieser Modellwechsel ist nun in die Zukunft verschoben.

Weltmeister Yvan Muller wird wieder von Gabriele Tarquini, Rickard Rydell, Tiago Monteiro und dem spanischen Lokalhelden Jordi Gene unterstützt bzw. je nach Lage der Dinge auch bekämpft.

Aus für N.Technology

N.Technology wird liquidiert – die voriges Jahr noch mit dem Honda und Fahrer Jahres Thompson als „Edelprivatier“ (keine Independents-Punkte, aber auch kein Werksbudget) aktive italienische Truppe hat mangels Werksauftrag die Segel gestrichen.

Ein schmerzliches Ende für das ehemalige Alfa-Werksteam - das aktuelle Material wird vom spanischen Team Campos Racing übernommen, jetzt stellt sich dort die Frage nach der Fahrerwahl.

Kunstpause für Thompson?

Der Dreijahresvertrag des Briten mit N.Technology wurde nur ein Jahr alt, für ein spanisches Team wäre aber ein Landsmann wie der momentan arbeitslose Felix Porteiro interessanter.

Vielleicht kehrt „Thommo“ der WM-Szene den Rücken und fährt wieder in der heimatlichen BTCC. Dort hat er bereits getestet, aber die Angebotslage ist auch dort nicht besser geworden.

Sesselrücken

Das Transferkarussell dreht sich: an Porteiro wäre auch die Scuderia Proteam interessiert. den Independents-Meistern Proteam sind ja die 2008er-Piloten Sergio Hernandez und Stefano d’Aste abhanden gekommen.

Hernandez ist ins BMW-Team Italy-Spain aufgestiegen (und ersetzt dort Porteiro), d’Aste fährt wieder für Wiechers-Sport und erhofft sich heuer konstante Spitzenplätze.

Proteam hat mittlerweile ein Auto wieder besetzt, nämlich mit George Tanev (Bild). Der junge Bulgare hat bei seinem Gastauftritt in Macao Ende 2008 die Italiener überzeugt; dort erklomm er als Ersatz für d’Aste mit Platz 2 das Privatiers-Podium.

Coronel auch 2009 dabei

In einer ähnlichen Position wie N.Technology war 2008 auch SUNRED mit dem Benzin-Seat und Fahrer Tom Coronel.

Der Holländer äußerte offen seinen Frust darüber, als Privatier nicht punkten zu können.

Aber die Finanzierung steht, und Coronel geht 2009 wieder unter der Flagge des niederländischen Seat-Importeurs an den Start. Die spanische SUNRED-Truppe operiert wieder als Satellitenteam von Seat Sport.

Mit den neuen Regeln für Leistungsgewicht samt Restriktionen für die Diesel erhofft sich Coronel regelmäßige Top-Platzierungen. Daneben liebäugelt der Allrounder heuer mit den 24 Stunden von Le Mans; die Dakar-Rallye in Südamerika hat er gerade beendet.

Chevrolet Cruze im Härtetest

Härte zeigten auch die Herrschaften rund um Ray Mallock bei den Tests mit dem Chevy Cruze in Estoril. Nicola Larini spulte dort Testkilometer mit dem neuen Getriebe ab.

Während dreier Tage gab es von Sonnenschein bis Hagel jedes erdenkliche Wetter. Dass es beim Auftakt der WTCC wärmer sein wird, kann man fast garantieren: die Saison 2009 beginnt am 8. März in Curitiba in Brasilien.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr