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VLN-Test

Histo-Cup in der Eifel gelandet

Fahren, Fahren, Fahren: Das Team Medilikke Motorsport berichtet vom ersten "Schnupperkurs" beim Testtag der VLN am Nürburgring.

jg; Fotos: Christian Stöckl

Und sie fahren doch: Wenige Tage vor der offiziellen VLN-Testfahrt am Nürburgring schickte der Wettergott noch einmal den Winter vorbei, rechtzeitig zum Testtermin war die Nordschleife allerdings wieder einwandfrei passierbar. Mit dabei war auch das Team Medilikke Motorsport, das in der Klasse V4 der Serienwagen bis 2,5l für Furore sorgen möchte.

Diese rein österreichische Mannschaft rund um einige treue Stammfahrer aus dem Histo-Cup hat sich für 2010 einen Angriff auf die Nordschleife vorgenommen. Das Fahrzeug, ein BMW 325i der Baureihe E36, gehört Gerald Fischer, der selbstverständlich auch hinterm Steuer sitzen wird.

Alles Serie?

Vor dem Beginn der eigentlichen Testarbeit hatte man noch einen "jour fixe" bei Manthey-Racing am Prüfstand. Denn die Motoren in der VLN-Serienkategorie müssen total serienmäßig sein. Für den BMW bedeutete dies eine PS-Vorgabe von 192 Pferden mit einer Toleranz von sechs PS. Das Resultat: "Es hat alles geklappt, der Motor bringt 196 PS und auch sonst recht ordentliche Werte."

Bereits am Freitag konnte die Fahrer-Crew im Rahmen der RTS-Tests (noch bei prächtigem Wetter) ca. 300 zusätzliche Kilometer abspulen. Michael Hollerweger absolvierte seine Jungfernfahrt auf der großen alten Eifel-Strecke und wurde vom Ring-Virus gleich voll erfasst; Sein Vorschlag einer Verlängerung der Testsession bis 22 Uhr wurde von den Einheimischen leider nicht aufgegriffen...

Stephan Lipp ist ja ob seiner Leistungen im Histo-Cup mittlerweile als Österreicher ehrenhalber "adoptiert". Ebenfalls dabei war der Tiroler Erich Trinkl, er lieferte als Routinier der VLN wichtigen Input für die Abstimmungsarbeit. Seine Erfahrung war auch von großem Nutzen, als es am Samstag zu regnen begann.

Devise: Fahren, Fahren, Fahren

900 wertvolle Kilometer wurden insgesamt als Vorbereitung auf die VLN-Saison absolviert.

"Das Auto lief im Großen und Ganzen sehr gut", resümiert Gerald Fischer, "verschiedene Einstellungen am Fahrwerk wurden vorgenommen, lediglich die Schaltung bzw. das Getriebe machten kleinere Probleme. Danke an unsere sensationelle Mannschaft, von der zwar die meisten noch keinerlei Ringerfahrung hatten, wo jedoch bereits wesentlich professioneller gearbeitet wird als bei so mach anderen Teams!"

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