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VLN Nürburgring

Offiziell: Latvala fährt die 24h Nürburgring

Das offene Geheimnis ist keines mehr: Jari-Matti Latvalas Antreten bei der VLN war nur eine Fingerübung für das 24h-Rennen Mitte Mai.

Beim zweiten Lauf der VLN schlug sich der WRC-Star Jari-Matti Latvala tapfer: der Finne erreichte im Ford Focus RS der FH Köln trotz Defekt das Ziel. Gemeinsam mit der Tirolerin Daniela Schmid und ihrer deutschen Kollegin errang Latvala damit in der schwach besetzten SP4-Klasse sogar noch den 3. Klassenrang.

"Eine fantastische Strecke", strahlte Latvala nach seinen ersten Runden mit dem rund 305 PS starken Ford Focus RS, "Ich habe mich auf diesen Einsatz wirklich gefreut, denn die Nordschleife genießt auch unter uns Rallye-Fahrern einen legendären Ruf - zu Recht, wie ich jetzt weiß. Das Team der Fachhochschule Köln hat den Rennwagen tadellos vorbereitet, ich bin sehr beeindruckt. Von meinem World Rally Car bin ich zwar Allradantrieb gewohnt, dennoch hat mich die Traktion des Fronttrieblers sehr positiv überrascht."

Die Technik war vom Sportsgeist des WRC-Helden vielleicht doch etwas überfordert, wie der weitere Rennverlauf zeigte. Daniela Schmid erzählt: „Ich fuhr den Start des Rennens und es gelang mir, den Zweitplatzierten zu überholen und Zeit auf den Erstplatzierten aufzuholen. Nach sieben Runden übergab ich das Lenkrad an Jari-Matti Latvala. In der 10. Runde wurden wir jedoch durch einen Antriebswellenschaden gestoppt. Durch eine sehr gute Teamarbeit konnten wir trotz allem noch den dritten Rang erreichen.“

Gesamt war das der 133. Platz. Beim 24h-Rennen wird man zweifellos prominenter platziert sein wollen; dort werden die drei vom Routinier Stefan Schlesack, ebenfalls Rallyefahrer und mittlerweile auch erfahrener Ringmeister, ergänzt.

Auch Rallye-Kollege Andreas Mikkelsen sah beim 4-Stunden-Rennen das Ziel, der Mini mit norwegischer Besatzung platzierte sich auf Rang 107 von 142 gewerteten Teams.

Der Gesamtsieg ging wieder einmal an den Porsche von Manthey Racing mit Marcel Tiemann/Timo Bernhard/Romain Dumas, auf de mbeeindruckenden 3. Platz kam der Hybrid-911er mit Jörg Bergmeister/Wolf Henzler ins Ziel.

Die weiteren Österreicher: Rang 41 für Mark Philipp Porsche; Erich Trinkl und Michael Hollerweger bringen den Serien-BMW auf Rang 96 nach Hause.

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