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Stolperstein für das 13. Formel-1-Team

Die FIA fordert von den Neueinsteigern ab sofort wieder eine horrende Kaution: Das 13. Team müsste 19 Millionen Euro hinterlegen!

Angeblich haben sich mit Epsilon Euskadi, Stefan Grand Prix, Durango und der US-amerikanischen Cypher-Gruppe gleich vier Interessenten um den 13. Formel-1-Startplatz ab 2011 beworben. Im August will die FIA bekanntgeben, wer als neue Mannschaft im kommenden Jahr einsteigen darf. Ursprünglich hatte auch die französische Formelrennstall ART Interesse bekundet, doch Nicolas Todt und Frédéric Vasseur haben ihre Bewerbung wieder zurückgezogen.

Der späte Zeitpunkt der Bekanntgabe durch die FIA sorgt ohnehin schon jetzt für Unmut, denn die Vorbereitungszeit des neuen Teams wäre somit enorm kurz. Nun legt der Automobilweltverband noch einmal nach: Die neue Mannschaft soll zunächst eine Kaution von 19 Millionen Euro in Paris hinterlegen, sonst gibt es keine Startberechtigung.

"Wir haben denen gesagt, wenn sie die 19 Millionen nicht zahlen können, dann wollen wir sie nicht haben", bringt es Bernie Ecclestone im Evening Standard auf den Punkt. "Wer das jetzt nicht hinbekommt, der wird wohl kaum am Start stehen können." Die FIA hatte ein solches Konzept schon früher verfolgt. Neue Teams mussten Geld hinterlegen, das ihnen im Verlauf mehrerer Jahre schrittweise wieder rückgebezahlt wurde.

Ecclestone und die FIA wollen mit dem Schritt gewährlisten, dass nur finanzkräftige Teams einsteigen, die sich gleich für viele Jahre in der Formel 1 verpflichten. Für den Formel-1-Boss steht indes auch fest, dass die aktuelle Prozedur bei Einführung neuer Regeln (Arbeitsgruppe, Formel-1-Kommission, FIA-Weltrat) nicht angemessen ist. "Es kann nicht sein, dass die Teams die Regeln machen. Vielleicht sollte eine einer Gruppe machen, die unabhängig von Teams und FIA ist."

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