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Südkorea: Strecke vor Fertigstellung

Trotz heftiger Spekulationen verlaufen die Bauarbeiten an der neuen Strecke in Südkorea nach Plan, die Formel-1-Premiere soll im Oktober stattfinden.

Die Bauarbeiten der neuen Rennstrecke in Südkorea verlaufen plangemäß. Im Juli wird die Asphaltdecke aufgetragen, die Konstruktionen auf dem Areal sind zu 80 Prozent abgeschlossen. Es wird zwei Konfigurationen geben: Einerseits die 5,615 Kilometer lange Formel-1-Strecke, die auch Passagen eines klassischen Stadtkurses einschließt und über eine 1,2 Kilometer lange Gerade verfügt. Die kürzere Streckenvariante läuft über 3,045 Kilometer. Geplant hat die Anlage Hermann Tilke.

Trotz politischer Kontroversen soll die Formel-1-Premiere plangemäß über die Bühne laufen. Yung Cho Chung, der Präsident der Korea Auto Valley Operation (KAVO), meint: "Wir sind mit den Vorbereitungen der Strecke und der Anlage sehr zufrieden. Die Konstruktion soll im Sommer abgeschlossen sein. Wir hatten weder logistisch noch politisch Probleme. Die Regierung und das Land unterstützen das Projekt, und jeder freut sich schon auf die Formel 1."

Noch Anfang Juni hatte die Teamvereinigung FOTA aufgrund der politischen Schwierigkeiten von dem Veranstalter eine Garantie für die Austragung des Rennens gefordert. Zumindest auf ökonomischer Seite hat sich Südkorea von der Weltwirtschaftskrise einigermaßen gut erholt. Das Land besitzt nun erstmals eine Strecke, die vom Automobilweltverband FIA als A-Standard, also für die Formel 1 zugelassen, homologiert wird. Rund 130.000 Fans werden in der Anlage Platz haben.

Die erst 2006 gegründete KAVO besteht aus sieben Aktionären: Jeollanam-do, Jeonnam Developement Corporation, SK EC, Shinhan Bank, Nonghyup, Gwangju Bank und die M-Bridge Holding. KAVO hat eine Kapitalgrundlage von umgerechnet rund 40 Millionen Euro und ist für den Bau sowie den Betrieb der Rennstrecke verantwortlich.

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