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Todt schließt zwei Italien-Rennen nicht aus

Laut Jean Todt wird es keine zwei Grands Prix von Italien geben, er sieht aber ein Schlupfloch; für Luca di Montezemolo kann die F1 ohne Monza nicht existieren.

Die Pläne für ein Rennen in der italienischen Hauptstadt Rom nehmen immer konkretere Formen an. Das Interesse, einen Grand Prix auszutragen, wird allerdings nicht von allen Seiten gutgeheißen. Weil die Monza-Veranstalter befürchten, dass Rom ihnen den Grand Prix wegnimmt, brach zwischen den beiden Städten sogar ein Streit aus. Dabei hatten die Römer immer betont, dass sie ihr Rennen nur als Ergänzung zur Traditionsveranstaltung in Monza sehen.

Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist ein Befürworter des Rennens in Rom. Zugleich stellte er aber auch fest, dass Monza seinen Platz im Kalender nicht verlieren darf. "Die Formel 1 kann ohne Monza nicht existieren. Es ist eine sehr wichtige Strecke, die Geschichte geschrieben und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat", meint der Italiener in der Gazetta dello Sport. Allerdings besagt eine Regel, dass in einem Land auch nur ein Rennen stattfinden kann.

Dies gab auch FIA-Präsident Jean Todt zu Protokoll, als man ihn fragte, ob er sich zwei Rennen in Italien vorstellen könne. "Das ist keine praktikable Lösung. Wir können uns nicht vorstellen, dass wir in diesem schönen Land italienische Grand Prix austragen", so Todt, der aber auch ein Schlupfloch nennt, wie es doch zwei Formel-1-Rennen in Italien geben könnte: "Ein Grand Prix von Italien und ein Grand Prix von Europa könnten nebeneinander bestehen. Aber das hängt auch vom Programm und den Einreichungen anderer Veranstalter ab."

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