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Formel 1: News

Virgin-Piloten fordern Änderung der Safety-Car-Regeln

Die zweite Safety-Car-Phase in Singapur gibt Anlass zur Regeldiskussion: Di Grassi und Glock sind dafür, dass Überrundete vorbeigelassen werden.

Das Safety Car sorgt in der Formel 1 nicht nur für Sicherheit, sondern auch für Action und manchmal Konfusion. Die Regeln wurden in den vergangenen Jahren immer wieder geändert und angepasst. In Singapur ist es nach einem Neustart zu einer vielleicht WM-entscheidenden Situation gekommen. Mark Webber kam am überrundeten Lucas di Grassi nicht gleich vorbei, weshalb Lewis Hamilton einen Angriff wagte, der schließlich zum Ausfall des McLaren-Piloten führte.

Di Grassi forderte im Anschluss eine Änderung der Safety-Car-Regeln, denn die Überrundeten hätten im Spitzenfeld bei einem Neustart nichts verloren. Die gleiche Meinung vertritt auch sein Virgin-Teamkollege Timo Glock: "Das sehe ich auch so. Wir waren in dieser Situation Dritter und Vierter. Ich verstehe nicht, warum man uns da nicht einfach vorbeiwinkt und uns praktisch die Runde schenkt", wird der Deutsche von Auto Motor und Sport zitiert.

"Wir können sowieso nichts ausrichten. Dann ist das Rennen vorne nicht ruiniert, und wir können noch einigermaßen unser Rennen fahren. Ich verstehe nicht, warum man da so ein Riesen-Ding draus macht." Vor einigen Jahren wurde diese Regel bereits ausprobiert, als in den ersten Runden einer Safety-Car-Phase die Boxengasse geschlossen war. Nach den Stopps wurden die Überrundeten vorbeigelassen, die sich am Ende des Feldes für den Neustart wieder sortierten. Dadurch entstand den Verfolgern allerdings ein ungerechter Vorteil, da diese nicht nur zum Führenden aufschliessen konnten, sondern sich auch die Überrundung der Nachzügler ersparten.

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