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GP2: Spa-Francorchamps

Seriensieger Maldonado nicht zu stoppen

Pastor Maldonado feiert in Spa den sechsten Sieg im Hauptrennen in Serie – dem Venezolaner ist der GP2-Titel eigentlich nicht mehr zu nehmen.

Die Siegesserie von Pastor Maldonado ging auch in Spa-Francorchamps weiter. Es war insgesamt der sechste Sieg im Hauptrennen in Serie! Spannend machte das Rennen Alvaro Parente, der lange auf Regen hoffte und eine ganz andere Strategie fuhr. Rückkehrer Romain Grosjean kletterte als Dritter auf das Podium. Der Deutsche Christian Vietoris ging leer aus.

Der Start verlief gleich turbulent. Pole-Setter Jérôme D'Ambrosio reagierte beim Ausgehen der Lichter zwar langsam, aber der Belgier konnte sich als Erster in die La Source einordnen. Dahinter dann Konfusion: Dani Clos knallte Ausgangs der Haarnadel in des Heck von Sam Bird. Clos stieg über die Hinterräder des ART-Boliden auf, überschlug sich zum Glück aber nicht. Beide Piloten mussten aufgeben, waren aber unverletzt. Das Safety-Car wurde aber sofort auf die Strecke geschickt, damit die Trümmer aufgeräumt werden konnten.

Beim Neustart in Runde drei führte D'Ambrosio vor Maldonado und Sergio Perez. Der Belgier brannte die schnellste Runde in den Asphalt und konnte sich gleich etwas absetzen. Die Reihenfolge an der Spitze änderte sich nicht. Vietoris nahm den Neustart als Neunter auf, wurde aber gleich auf Platz elf zurückgereicht. Schöne Manöver zeigte Charles Pic, der an Michael Herck und Oliver Turvey vorbeiging.

Bereits in Runde sechs kamen die ersten Piloten aus dem vorderen Mittelfeld an die Box, darunter Grosjean und Vietoris. Einen Umlauf später kam mit Perez der erste Pilot aus den ersten drei. In Runde acht bogen D'Ambrosio und Maldonado gleichzeitig an die Box. Die Rapax-Mechaniker waren schneller und schickten den Venezolaner vor seinem Hauptgegner auf die Strecke zurück.

Von diesem Zeitpunkt an lief es wieder für Maldonado, denn Perez, sein härtester Konkurrent in der Meisterschaft, kassierte eine Durchfahrtsstrafe, weil er zu schnell in der Boxengasse war. Parente zögerte seinen Stopp lange hinaus und übernahm die Führung. Der Portugiese spekulierte auf Regen. Die Reihenfolge hinter ihm lautete Maldonado, vor D'Ambrosio und Grosjean, der sich in einem starken Manöver an Pic vorbeigebremst hatte. Vietoris fuhr außerhalb der Punkteränge auf Platz 14.

Im Mittelfeld gab es aber noch spannende Kämpfe. Die beiden Barwa-Boliden lieferten sich ein ganz enges Duell um Platz zwölf. Pic überholte Turvey für Platz sechs. Valsecchi schlitzte sich den rechten Hinterreifen im Zweikampf auf. Auch Vietoris probierte noch alles und machte noch einige Plätze gut.

Sechs Runden vor dem Ziel dann plötzlich ein Duell um Rang zwei. D'Ambrosio bremste sich in der Schikane bei der Boxeneinfahrt an Maldonado vorbei. Der Venezolaner wurde deutlich langsamer. Einen Umlauf später begann es bei Start- und Ziel zu regnen und das Rennen nahm wieder an Schwung auf. D'Ambrosio konnte aber nicht mehr um den Sieg kämpfen, denn er rollte mit technischem Defekt aus.

Parente zögerte seinen Stopp bis drei Runden vor dem Ziel hinaus und musste wieder Slicks nehmen, da es sofort wieder zu regnen aufgehört hatte. Maldonado übernahm wieder die Führung, vor Parente und Grosjean. In dieser Reihenfolge kamen die Top-3 auch ins Ziel, obwohl Parente mit den frischen Reifen noch starken Druck auf Maldonado ausüben konnte. Der Venezolaner feierte seinen sechsten Sieg im Hauptrennen in Serie.

Als Vierter sah Pic die Zielflagge, vor Luca Filippi, Turvey und Perez. Damit vergrößerte Maldonado seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 34 Punkte. Platz acht und die Pole-Position für das Sprintrennen ging an Rodolfo Gonzalez. Der Deutsche Vietoris kam nach harten Zweikämpfen schließlich als Elfter ins Ziel, einen Rang vor Fabio Leimer.

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