MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Histo-Cup: Pannoniaring

Zweimal 3. Platz für Willi Nemetz

Der Histo-Cup-Zirkus gastierte am Pannoniaring - mit dabei war auch das Team Reifen Nemetz aus Niederösterreich mit dem STW-2002er.

Fotos: Josef Erlebach

Die Probleme der letzten Monate dürften endgültig gelöst worden sein, das bestätigten auch die Rundenzeiten vom freien Training am Freitag: Bis auf die üblichen Einstellarbeiten war nichts zu tun.

Das Qualifying am Samstagvormittag erzeugte zufriedene Gesichter in der Box: Zweiter Startplatz hinter dem Ultraschnellen Porsche 935 Turbo von Dr. Piribauer, dieser fährt aber in der Klasse über 4000 ccm. Der Abstand zum Zweiten in der Klasse -2500 ccm (ebenfalls ein BMW 2002 16 V) betrug schon über drei Sekunden, eine Welt im Motorsport.

Rennen 1

Der Start gelang Nemetz (Bild) perfekt und Nemetz hielt den 2. Platz bis in Runde 3. Danach wurden die übermächtigen Fahrzeuge der Klasse bis/über 4000 ccm ziemlich lästig, und Nemetz hielt sich aus allen Rangeleien heraus - er führte ja in seiner Klasse und wollte den Sieg sicher nach Hause fahren.

Leider ging Christian Schneider mit seinem Alfa GTV bei einem Überholmanöver die Straße aus, erbrauchte die Wiese um wieder auf die Strecke zu kommen und traf den BMW hinten rechts. Die Folge war ein Dreher von Nemetz; der Alfa fuhr dann auch noch über die Front des BMW.

Der gewertete 3. Platz von Willi Nemetz in der Klasse STW - 2500 ccm übertünchte den Ärger dieses unnötigen Crashs. Der Schaden war relativ rasch repariert, das Sonntagrennen war gesichert.

Rennen 2

Der Start erfolgte aus der vorletzten Reihe und Willi Nemetz pflügte durch das Feld wie das heiße Messer durch die Butter. Auf der Start/Ziel Geraden in Runde drei übernahm der BMW Fahrer die Führung in seiner Klasse - vorneweg waren die Porsche von Dr. Piribauer, Michael Sares und die anderen 4000 ccm Fahrzeuge.

Leider schlug der Defektteufel wieder zu und diesmal war es fast nicht zu glauben – das Schaltgestänge brach und der BMW lief im Leerlauf aus.

Stimmungsbericht aus der Box: Teammanager Josef Erlebach fetzte in der Box das Headset in eine Ecke und fluchte, was das Zeug hielt. Die Mechaniker brüllten in den Mistkübel, und Willi Nemetz saß ungläubig daneben und schüttelte nur den Kopf...

Trotz allem wurde er noch als Dritter in der Klasse STW -2500 ccm gewertet. Fazit: Zwei Rennen und zwei dritte Plätze - der Anfang ist gemacht. Das nächste Rennen findet am 26./27.06.2010 auf dem neu gebauten Slovakiaring statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Histo-Cup: Pannoniaring

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

GruppeM Racing gewinnt erstmals das Bathurst 12 Hour - Wildes Rennen mit Horrorcrash, Känguru-Kollision und kontroversen Szenen