MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Hallo an alle, hier bin ich!“

Robert Kubica meldet sich zurück im öffentlichen Leben - zum ersten Mal nach seinem schweren Rallye-Unfall hat der Pole ein Interview gegeben.

"Hallo an alle, hier bin ich!" - mit diesen Worten meldet sich Robert Kubica nach seinem furchtbaren Rallyeunfall bei seinen Fans zurücl. Entschuldigung für die Verspätung, aber ich wollte bis zu dem Moment warten, an dem ich endlich einige positive Neuigkeiten für euch habe. Der Pole hat das Krankenhaus nach vielen Wochen verlassen können und erklärt nun im Interview, wie es ihm geht.

Robert, es sind etwas mehr als zehn Wochen seit deinem Unfall vergangen - wie fühlst du dich?

Ich beginne, mich jetzt besser zu fühlen. Meine Genesung geht in die richtige Richtung: meine Stärke und mein Gewicht nehmen jeden Tag zu und deswegen kann ich bald das Santa-Corona-Krankenhaus verlassen.


Wann genau wirst du das Krankenhaus verlassen?

Ich habe noch kein genaues Datum, aber ich hoffe, innerhalb der nächsten zehn Tage abreisen zu können.

Bezüglich der Verletzung an deiner Hand, wie ist die Mobilität im Moment?

Die Mobilität meiner Hand ist eingeschränkt, aber das ist in so einer Situation recht normal, denn die dort befindlichen Arm-Muskeln sind nach wie vor sehr schwach, weil sie lange immobilisiert waren. Die Dinge verbessern sich von Tag zu Tag.

Kannst du uns etwas von deinem Rehabilitations-Programm erzählen?

Sobald ich das Krankenhaus verlasse, reise ich für eine kurze Pause in mein Zuhause nach Monaco. Dann werde ich mich zu Dr. Ceccarellis Einrichtungen in Italien begeben, wo ich ein umfangreiches Rehabilitations-Programm und ein vorbauendes leichtes Trainings-Programm aufnehme. Die zwei Programme werden sich je nach Geschwindigkeit meiner Genesung überschneiden.

Die Fans haben stark zu dir gehalten - wie hat dir ihr Verhalten bei der Genesung geholfen?

Ich muss zugeben, es war überwältigend und ja, es hat mir sehr geholfen. Ich wusste nicht, dass so viele Fans hinter mir stehen. Ich bin geschmeichelt und ich verspreche ihnen, wenn ich zurück bin, werde ich mein absolut Bestes geben.

Bist du in regelmäßigem Kontakt zum Team geblieben, seit du weg warst?

Ja natürlich. Vor allem seit die Saison begonnen hat, habe ich den Kontakt zu meinen Ingenieuren gepflegt, um zu wissen, was an den Rennwochenenden so los war. Sie schicken mir die Rennberichte, damit ich auf dem Laufenden und voll informiert bleibe, als wäre ich an der Strecke. Eric Boullier ist auch in ständigem Kontakt und erkundigt sich über meine Verfassung.

Hast du alle bisherigen Rennen dieses Jahres angesehen? Was hältst du von der neuen Saison und den bisherigen Leistungen des Teams?

Ja, ich habe sie angesehen und es besteht kein Zweifel, dass es ein starker Start in die Saison war. Das Potential des Autos, das ich schon beim Februar-Test in Valencia bemerkt habe, scheint sich zu bestätigen. Wie üblich ist es wichtig, dass die Entwicklung in Enstone konstant Updates liefert, damit dieser Leistungs-Level gehalten werden kann. Die Jungs haben bei diesem Auto einen tollen Job gemacht und ich bin mir sicher, sie werden weiter zulegen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien