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24h von Le Mans 1991

Ausfahrt im Mazda-Heiligtum

Mazda nahm das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zum Anlass, den Siegerwagen von 1991 - den Mazda 787B - aus dem Museum zu holen und mit Johnny Herbert und Patrick Dempsey auf Demorunden zu schicken.

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20 Jahre nach dem Erfolg beim weltweit bedeutendsten Langstreckenrennen für Sportwagen, dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, ist das Sieger-Auto von 1991 an den Ort seines Triumphes zurückgekehrt.

Gleich zwei Ehrenrunden drehte das einzigartige Fahrzeug mit Kreiskolbenmotor auf dem legendären Circuit de la Sarthe.

Sowohl am Donnerstag (9. Juni) als auch am Samstag (11. Juni) direkt vor dem Start des eigentlichen 24-Stunden-Rennens, das in diesem Jahr bereits zum 79. Mal stattfand, war der unvergessliche Sound des 515 kW/700 PS starken Vierscheiben-Triebwerks in Le Mans erneut zu hören.

Daneben nahm der komplett überarbeitete Mazda 787B auch an der Fahrerparade am Freitag (10. Juni) durch die Stadt Le Mans teil.

„Es ist ein großartiges Gefühl, in diesem Jahr wieder in Le Mans zu sein. Ich sitze das erste Mal am Steuer dieses Fahrzeugs, das wirklich einen außergewöhnlichen Charakter hat. Ich habe sofort ein besonderes Verhältnis zu ihm entwickelt“, schwärmt Patrick Dempsey.

Der US-amerikanische Schauspieler und Rennfahrer steuert normalerweise einen Mazda RX-8 in der GT-Serie in den USA. Dempsey nahm mit dem 787B am Donnerstag bei der ersten Ehrenrunde in Erinnerung an den denkwürdigen Erfolg aus dem Jahr 1991 teil, als Mazda als erster und bislang einziger japanischer Automobilhersteller das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewinnen konnte.

Zudem fuhr er gemeinsam mit Seita Kanai, Director and Executive Vice President der Mazda Motor Corporation, sowie den Mazda Motorsportpiloten David Kennedy (Irland), Yojiro Terada (Japan) und Pierre Dieudonnè (Belgien) bei der Fahrerparade mit, wo die rund 170.000 Zuschauer das Hochleistungsfahrzeug bestaunen konnten.

Emotionen pur gab es schließlich am Samstag kurz vor dem Start des eigentlichen Rennens, als der 787B erneut seine Runden auf dem Circuit de la Sarthe drehte. Am Steuer saß der Engländer Johnny Herbert, der als Mitglied des siegreichen Teams von 1991 den 787B damals über die Ziellinie brachte.

Genießen konnte er den Triumph seinerzeit allerdings nicht, da ihm infolge einer Dehydrierung die Teilnahme an der Siegesfeier verwehrt blieb. Das holte er nun 20 Jahre später nach und feierte den für ihn persönlich und auch für Mazda größten Rennerfolg gemeinsam mit der japanischen Marke.

„Es ist fantastisch, wie viele Motorsportfans sich heute noch an den Sieg von Mazda beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans vor 20 Jahren erinnern können. Dieser Erfolg ist ein Beweis des unbedingten Einsatzes und der Leidenschaft unserer Ingenieure und des gesamten Teams“, sagt Seita Kanai.

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