MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kraihamer im LMP2-Werksauto von Oreca

Für den jungen Salzburger Dominik Kraihamer geht ein Traum in Erfüllung – er wird bei den 24 Stunden von Le Mans im Werks-Oreca starten.

Wie zerronnen, so gewonnen. So könnte man die letzten Wochen im Leben des Dominik Kraihamer zusammenfassen: Da führt der 21-jährige Racer aus Salzburg beim Auftakt der diesjährigen Le Mans Serie in Le Castellet bereits mit zwei Runden Vorsprung, als ihn eine defekte Batterie bei seinem ersten Antreten in der LMP2-Prototypenklasse um den möglichen Sieg bringt.

Dennoch blieb Dodos tolle Vorstellung nicht unbelohnt: Niemand geringerer als Oreca-CEO Hughes de Chaunac zeigte sich von seinen souveränen Leistung derart beeindruckt, dass er den Sportwagen-Youngster vom Fleck weg für sein LMP2-Le Mans-Cockpit engagierte.

Als einer der jüngsten Piloten im Feld wird Dominik Kraihamer somit bei der 79. Auflage der 24 Stunden von Le Mans am 11. und 12. Juni an den Start gehen – als Teamkollege von Ex-DTM-Pilot Alexandre Premat und David Hallyday im Oreca 03.

Vor gut einer Woche hatte Dominik Kraihamer in einem zweistündigen Telefongespräch mit Hughes de Chaunac höchstpersönlich von seinem Le Mans-Engagement bei Oreca erfahren.

Seither blieb im Alltag des erst 21-jährigen Nachwuchs-Racers aus Mattsee bei Salzburg kein Stein auf dem anderen. Team kennen lernen, technische Besprechungen, Testfahrten, Interviews, Fitnesstraining – das Leben des BWL-Studenten verwandelt sich nach und nach in das eines Fulltime-Profirennfahrers.

„Genau so habe ich es mir immer gewünscht, etwas Schöneres hätte ich mir nicht vorstellen können“, so Dodo, dessen erste Reaktion eine Mischung aus Ehrfurcht, Respekt und großer Dankbarkeit war.

Pech-Rennen als Eintrittskarte für Le Mans

„Seit jeher ist Le Mans mein größtes sportliches Ziel, jeder Rennfahrer, egal ob Kartpilot oder Weltmeister, jeder möchte einmal im Leben dort gewinnen und wünscht sich eine Chance, in einem wettbewerbsfähigen Team dort an den Start zu gehen. Dass ausgerechnet das verpatzte Rennen von Le Castellet die Eintrittskarte zu meinem Le Mans-Traum werden würde, hätte ich mir nicht gedacht.“

Beim ersten Rennen der diesjährigen LMS-Saison hatte Dominik im Oreca 03-Nissan von Boutsen Energy nicht nur die absolute schnellste Rennrunde aller LMP2-Boliden gefahren, sondern die Konkurrenz mit seinem Doppelstint über die Distanz souverän kontrolliert.

"Da geht es ordentlich dahin"

„Klar: nun wird schon einiges von mir erwartet. Das gesamte Team hat einen ordentlichen Zug zum Sieg - da geht es ordentlich dahin. Aber ich freue mich schon gigantisch auf die neue Herausforderung.“

Neben Alexander Wurz, Christian Klien und Richard Lietz wird Dominik Kraihamer als vierter Österreicher beim berühmtesten Autorennen der Welt an den Start gehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben