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F1 nur noch alle zwei Jahre in Monza?

Nachdem sich Bernie Ecclestone klar gegen zwei Rennen in Italien ausgesprochen hat, wollen sich die Rom-Organisatoren nun mit Monza abwechseln.

Gibt es für den Grand Prix von Rom noch eine Rettung? Am Donnerstag hatte die italienische Tageszeitung La Repubblica berichtet, dass Bernie Ecclestone dem römischen Bürgermeister Gianni Alemanno bezüglich eines Stadtrennens in der 'Ewigen Stadt' eine Absage erteilt hat. Der Formel-1-Zampano argumentierte in seinem Brief, dass zwei Rennen in einem Land durch die derzeitige weltweite Expansion der Formel 1 nicht machbar seien, zudem habe man mit Monza bereits einen Veranstaltungsort.

Doch jetzt relativiert Alemanno und meint, dass es sich bei Ecclestones Brief keineswegs um eine Absage gehandelt hat. "Es gibt die Entscheidung, nur einen Grand Prix in Italien auszutragen", wird der Bürgermeister von italienischen Medien zitiert. "Entweder in Monza oder in Rom, oder in beiden Städten, jedoch alternierend."

Damit deutet er ein ähnliches Modell an, wie es derzeit in Deutschland durchgeführt wird: Während im Vorjahr in Hockenheim gefahren wurde, kommt 2011 wieder der Nürburgring als Veranstalter zum Einsatz. Eine endgültige Entscheidung werde es laut Alemanno nächste Woche geben.

Promoter Maurizio Flammini, der Ende Dezember angekündigt hatte, dass Ecclestone voll hinter seinen Rom-Plänen stehe, interpretiert den Brief des Briten sogar als positives Signal. "Ecclestone hat vorgeschlagen, abwechselnd in Rom und in Monza zu fahren", wird er von der Nachrichtenagentur ANSA zitiert. "Wir werden mit dem Mailänder Automobilklub und [Streckenbesitzer] Sias sprechen, um herauszufinden, ob es die Möglichkeit einer Kooperation gibt."

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