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Motorsport: News

Bergers Neffe beim F3-Debüt

In Valencia unternahm der Formel 3-Cup Testfahrten – mit dabei auch Lucas Auer, der 16-jährige Neffe von Gerhard Berger. Der Tiroler kam als Beobachter.

Fotos: JK-Racing-Asia-Series, Fornel 3-Cup, Photo4

15 Grad, trockene Piste - gute Bedingungen in Valencia. Vom 12. bis 14. Dezember 2011 absolvierten einige Spitzenteams aus dem Formel-3-Cup Testfahrten in Spanien.

Nicht nur der neue Power-Engine von Volkswagen kam dabei zum Einsatz, sondern auch neue und talentierte Piloten wie Lucas Auer, dessen Onkel Gerhard Berger als Beobachter vor Ort war.

Die Teams Van Amersfoort, Performance und Motopark nutzen eine der letzten Gelegenheiten dieses Jahres, um sich schon frühzeitig auf den Formel-3-Cup 2012 vorzubereiten. Drei Testtage waren auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia gebucht.

Bei mäßigem Wind und 15 Grad Lufttemperatur boten sich dort gute Testbedingungen. Davon überzeugte sich auch Ex-Formel-1-Pilot Berger, der bei Van Amersfoort seinen Neffen beobachtete.

Erst von wenigen Tagen hatte der 16-jährige Österreicher die JK-Racing-Asia-Series, quasi die Nachfolgeserie der asiatischen Formel BMW, mit dem Team Euro International als Champion abgeschlossen.

Rene Binder 2012 fix bei Van Amersfoort

Neben Auer saßen auch der Niederländer Hannes van Asseldonk und der Schwede Jimmy Eriksson im Cockpit bei Van Amersfoort.

Als Vierter im Bunde war Rene Binder beim niederländischen Meisterteam unterwegs. Der Österreicher ist dort bereits für kommende Saison fix gesetzt. Auch Antonio Ferrari war in Valencia, um sein nächstjähriges Umfeld zu beobachten. Der Italiener wird mit seinem Team Euro International im Formel-3-Cup 2012 antreten.

Mit den beiden aus dem Formel-Masters bekannten Piloten Sheban Siddiqi und Artem Markelov war das Team Motopark in Valencia. Siddiqi ist Brite und 23 Jahre, während der Russe Markelov erst 17 Jahre alt ist und 2011 das Formel-Masters auf dem vierten Tabellenrang beenden konnte.

Für Performance war Mitchell Gilbert im Testeinsatz. Der Brite ist bereits für die kommende Saison gesetzt und zeigt sich von der Power der neuen Exklusivtriebwerke begeistert: "Der Volkswagen Power Engine hat vor allem im oberen Drehzahlbereich eine irre Kraft. Es wird auch sicherlich interessant sein, das Push-to-Pass System effektiv einzusetzen. Hier in Valencia konnte man es pro Runde leider nur ein Mal nutzen, da es nur eine einzige genügend lange Gerade gibt."

Auch Bertram Schäfer, der als Organisationsleiter des Formel-3-Cups bei den Tests war, zeigt sich mit den gesammelten Erfahrungen zufrieden.

"Das neue Motorenkonzept ist sehr vielversprechend und es wird für die Zuschauer interessant sein, den Umgang mit dem Push-to-Pass zu beobachten. Die blaue Diodenanzeige am Überrollbügel ist gut sichtbar und blinkt sehr auffällig, wenn das System aktiviert ist", so Schäfer.

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