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Porsche Alpenpokal: Slovakiaring

Packende Porsche-Action am Slovakiaring

Mit einem Motorsport-Spektakel der hochkarätigen Sorte legte vergangenes Wochenende der Porsche Alpenpokal am Slovakiaring den nächsten Gang ein.

Foto: Porsche Alpenpokal

900 Meter lang und 22 Meter breit ist die Start-Ziel-Gerade des Slovakiarings und bietet damit jede Menge Platz für Überholmanöver. Nicht weniger als 19 Boliden aus allen Epochen der Porsche-Historie waren bei der Clubsport-Serie am Start, darunter zahlreiche arrivierte Porsche-Haudegen, aber auch viele neue Gesichter.

Für die Sensation sorgte Rocco Herz auf 997 GT3: Als Einziger schaffte er eine Null-Runde, also zwei Runden mit der exakt aufs Tausendstel identen Rundenzeit. In der Klasse 8 gewann Gerhard Posselt (911) vor Roland Christian Reschka (944 S Turbo) und Stefan Widermann (924 S). In den Klassen 7+9 dominierte Hans-Peter Eder (997 GT3) vor Bernhard Weidinger (PC Wien/PC Classico, 997) und Wolfgang Burkhardt.

Mit dem bislang größten Starterfeld trumpfte die Supersport-Serie auf: Insgesamt 29 Starter (11 SS und 15 SSE) sorgten für eine Rekordkulisse in der Startaufstellung. Das erste Rennen am Freitag stand ganz im Zeichen eines unglaublichen Dreikampfs zwischen PC-Tirol-Piloten Oswald Jenewein, Reinhard Moser und Christian Drauch.

Letztgenannter setzte sich in seinem 993 C2 in der Klasse SS-4 durch. In der Klasse SS-1a triumphierte Franz Irxenmayr auf 911 RS 3.0), in den Klassen ss-2 und ss-3 hieß der Sieger Thomas Zimmerer (964 Cup). Ähnlich knapp ging es am Samstag weiter: Bereits im Quali lagen nur Sekundenbruchteile zwischen den Spitzenpiloten, im Rennen schied Pole-Setter Jim Gebhardt mit Turboschaden aus.

Die Klasse SS-1a entschied erneut Franz Irxenmayr für sich, Thomas Zimmerer (997 GT3 Cup siegte in den Klassen SS-2 und SS-3, Christian Drauch in der Klasse SS-4. In den Supersport-ECE-Klassen zeigte Peter Hildebrand (PC Salzburg, 996 GT3) eine eindrucksvolle Leistung: Bei seinem erst zweiten rennmäßigen Einsatz holte er sich in beiden Rennen den Sieg in der Klasse SSE-2. Die weiteren Sieger: Marc Schienbein (PC Berlin) siegte zweimal in der Klasse SSE-3, ebenso wie Hubert Litter (997 GT2) in der Klasse SSE-5. In der Klasse SSE-4 gewannen je einmal Johann Mayer (PC Salzburg, 997 GT3) und Jürgen Daum (997 GT3 RS).

Die reinrassigen Rennboliden der GT-Challenge sorgten in ihren Rennen für grandiosen Porschesport: Von rundenlangen Positionkämpfen, über packende Bremsduelle bis hin zu einigen – gottlob glimpflichen – Ausrutschen ins Kiesbett war für das Motorsportherz alles dabei.

Alle Klassensieger holten jeweils zwei Siege in zwei Rennen: Klasse GTS-3: Markus Neuhofer (PC Vierseenland, 996 GT3 Cup), Klasse GTS-4: Martin Konrad (997 GT3 Cup), Klasse GTS-5: Heinrich Kuhn-Weiss (PC Vierseenland, 997 GT3 Cup). Elf Einzelfahrer und Teams fanden sich das einstündige Super GT-Race: Brütende Hitze und bis zu 70 Grad im Cockpit machten den sportlichen Höhepunkt des Wochenendes zu einer wahren Konditionsprüfung und verlangte den Pilotenalles ab.

Einige Male schlug auch der Defektteufel zu: Heinrich Kuhn-Weiss (Antrieb), Jim Gebhardt (Turbo) und das Duo Ludwig/Ott (mechan. Defekt) mussten ihre Boliden frühzeitig abstellen. Überglücklich war dafür das Duo Hermann Speck/Georg Zoltan: Die beiden fuhren ein fehlerlosen Rennen feierten einen fulminanten deutsch-österreichischen Sieg ein. Hubert Litter sicherte sich den Sieg in der Klasse SSE.

Das nächste Porsche-Highlight der Saison findet am 1. Und 2. Juli am Eurospeedway Lausitzring statt.

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