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WTCC: Valencia

„Ab sofort jedes Rennen ein Schlüsselevent!“

Die fünfwöchige Sommerpause ist zu Ende – in Valencia beginnt für das Chevrolet-Trio Huff, Menu und Muller das Finale im Titelkampf.

Die fünfwöchige Sommerpause der WTCC neigt sich ihrem Ende zu und die Fahrer kehren mit ihren Teams in den Rennbetrieb zurück. Auch Chevrolet bereitet sich vor auf das Comeback, das in Kürze im spanischen Valencia über die Bühne gehen wird. Besonders pikant: Schon in Spanien kann das Team den Herstellertitel 2011 eintüten, doch das Pilotentrio streitet sich um die WM-Krone der Fahrer.

"Ab sofort ist jedes Rennen ein Schlüsselevent", sagt der aktuelle Tabellenführer Rob Huff, dessen Vorsprung bei den vergangenen Veranstaltungen sukzessive dahinschmolz. Yvan Muller liegt vor dem letzten Saisondrittel nur sechs Punkte zurück und ist "entschlossener denn je", um Huff einen heißen Tanz zu bieten. Alain Menu kämpft bei 69 Punkten Rückstand um seine allerletzten Titelchancen.

Dessen ist sich der Schweizer bewusst, doch Aufgeben kennt Menu nicht. "Es ist vollkommen klar, dass ich mir noch einige Chancen erhalten möchte", meint der 47-Jährige. "Ich muss vor meinen Teamkollegen ankommen und sollte versuchen, möglichst eines der beiden Rennen zu gewinnen. Schauen wir einmal, wie es läuft. Ich mag diese Strecke auf jeden Fall sehr", hält Menu fest.

"Valencia ist ziemlich technisch. Wenn du schnell sein willst, musst du dort richtig attackieren und gleichzeitig möglichst sauber fahren." Huff stimmt zu und ergänzt: "Wichtig wird sein, ein gutes Rennsetup zu finden. In der Vergangenheit erzielten wir dort einige gute Ergebnisse, obwohl es die Strecke frontgetrieben Autos nicht gerade einfach macht und obwohl der Kurs sehr aggressiv ist."

"Valencia ist ein großartiger Kurs - vor allem für die vielen Zuschauer, die von jeder Tribüne aus die komplette Strecke einsehen können", fährt Muller fort. "Ich mag diesen Rennplatz, obwohl Valencia immer eine Herausforderung darstellt. Dies trifft besonders aus die Fronttriebler zu, denn unsere Vorderreifen werden dort sehr großen Belastungen ausgesetzt. Die Hitze verschärft das noch."

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