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24 Stunden von Barcelona

Siedler mit Motorschaden ausgeschieden

Norbert Siedler ist bei den 24 Stunden von Barcelona in Führung liegend wegen eines Motorschadens kurz nach Mitternacht ausgeschieden.

Es hat nicht sollen sein: Norbert Siedler und seine Teamkollegen Dominik Baumann, Marcel Matter und Adrian Amstutz mussten bei den 24 Stunden von Barcelona vorzeitig aufgeben. Dabei lief für den Porsche GT3 R vom Team Stadler Motorsport zunächst alles perfekt: Nach Platz drei im Qualifying konnte das schnelle Quartett bereits nach zwei Stunden die Führung übernehmen. Bis kurz nach Mitternacht konnte sich der Siedler-Porsche einen Vorsprung von acht Runden erarbeiten. „Wir waren konstant schnell unterwegs und hatten uns ein beträchtliches Polster aufgebaut“, kommentierte der 30-Jährige. „Doch gegen halb eins in der Nacht gab plötzlich der Motor auf und wir mussten das Rennen beenden.“

„Was Langstreckenrennen angeht, werde ich in diesem Jahr wohl ein wenig vom Pech verfolgt“, rätselt Norbert Siedler. „Schon bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring konnten wir die Zielflagge trotz guter Performance nicht sehen.“ Den Vorfall hat er mittlerweile aber abgehakt. Seine Konzentration liegt nun wieder voll auf dem Porsche Carrera Cup. In der Motorsportarena Oschersleben finden am kommenden Wochenende die nächsten beiden Wertungsläufe in Deutschlands schnellstem Markenpokal statt. In der Fahrerwertung liegt der Tiroler derzeit auf Rang fünf. „Der Abstand zum Spitzenreiter ist sehr groß, in sechs Rennen ist aber noch vieles möglich. Der zweite Platz ist auf jeden Fall in Reichweite!“, blickt er optimistisch voraus.

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