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Motorsport: Hintergrund

So sieht das Grundgerüst eines 2014er-Prototypen aus

Lotus hat eine Aufnahme vom Monocoque des neuen T128 veröffentlicht, der bereits auf Basis des neuen Reglements für 2014er-LMP1-Prototypen entwickelt wurde.

Foto: Lotus

Am 14. April beginnt mit dem als "Tourist Trophy" deklarierten 6-Stunden-Rennen von Silverstone die neue WEC-Saison. Während die Werksteams von Audi und Toyota bereits fleißig testen, gibt es in Reihen des LMP2-Feldes noch einige Arbeit.

Die deutsche Lotus-Mannschaft präsentiert inzwischen ein erstes Foto vom Monocoque des T128, welches auf Basis des neuen LMP1-Reglements für 2014 entwickelt wurde.

Verbesserte Sicherheit, ein größeres Sichtfeld und mehr Komfort für den Fahrer standen bei der Entwicklung des Chassis an erster Stelle. Der T128 bietet den Piloten eine bessere Sicht aus dem Cockpit heraus. Ein umfangreiches Testprogramm mit einem Versuchsmodell der Fahrgastzelle wurde durchgeführt, um die Ergonomie des Fahrers zu optimieren. Der neue T128 wurde zuletzt mit umfangreichen Versuchen im Windkanal optimiert.

Die bevorstehende Saison plant Lotus mit zwei Fahrzeugen in Angriff zu nehmen. Beim Langstreckenklassier in Le Mans, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, sind die beiden T128 ebenfalls eingeladen.

Als erste Fahrer für die beiden schwarz/goldenen LMP2-Boliden mit den Startnummern 31 und 32 sind Kevin Weeda und Thomas Holzer genannt. Vitantonio Liuzzi und James Rossiter bleiben dem Team ebenfalls erhalten.

Mitte November hatte Stephane Chosse, der mit seinem in München ansässigen Unternehmen Adess für die Entwicklung des T128 verantwortlich zeichnet, betont: "Eigentlich wollten wir in der dritten Dezember-Woche mit dem ersten Test beginnen. Leider werden einige Teile erst etwas später fertig."

Neben Monocoque sind die wichtigsten Komponenten wie Aufhängungen und Getriebe ebenfalls fertig. Mit einem ersten Rollout des neuen Lotus T128 wird in den kommenden Wochen gerechnet.

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