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WEC: Shanghai

Ein hartes Rennen in Shanghai

Platz sechs für Richard Lietz und seinen Partner Marc Lieb beim siebenten Lauf zur Langstrecken-WM auf dem Shanghai International Circuit.

Mit dem vom Porsche AG Team Manthey eingesetzten Porsche 911 RSR hatten Richard Lietz und Marc Lieb im Qualifying den dritten Platz geholt und waren recht optimistisch ins Rennen gegangen.

Es stellte sich jedoch bald nach Rennbeginn heraus, dass es nicht möglich war, einen ganzen Stint auf gleich hohem Niveau zu fahren. Durch die hohen Temperaturen und die Charakteristik des Streckenbelags wurden die Reifen so enorm belastet, dass diese schon nach vier, fünf Runden markant abbauten. Erst gegen Rennende, als die Temperaturen fielen, konnten Lietz/Lieb im 92er Porsche wieder starke Rundenzeiten auf Distanz abrufen.

Richard Lietz: „Im Qualifying gings noch ganz gut. Im Rennen jedoch konnten wir die Pace der Konkurrenz nur kurz halten, danach bauten die Reifen stark ab und wir verloren zu sehr an Boden. Wir müssen analysieren, ob das am Set-up lag oder andere Ursachen hatte. Wir werden für das Saisonfinale in Bahrain die Konsequenzen ziehen und dort sicher wieder besser aussehen.“

Durch einen Reifenschaden - bzw. durch die Set-up Probleme mussten Lietz/Lieb zwei Stopps mehr wie die Mitbewerber einlegen und hatten diesmal keine Chance, um die vorderen Plätze mitzufahren. Doppelt bitter, da dadurch wertvolles Terrain in der Meisterschaft verloren ging und der Rückstand auf den Mücke/Turner Aston jetzt vor dem letzten Lauf in Bahrain 15,5 Punkte beträgt.

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