MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zuber und Parisy im zweiten Loeb-McLaren

Die neue GT-Serie von Stéphane Ratel bekommt prominenten Zuwachs. Der ehemalige GP2-Pilot Zuber glaubt an seine Titelchance.

Andreas Zuber und Mike Parisy werden neben Teamgründer Sébastien Loeb und Alvaro Parente im zweiten McLaren MP4-12C des Rallye-Champs in der neuen GT-Serie von Stéphane Ratel an den Start gehen. Das österreichisch-französische Duo wird sich den britischen GT3-Sportwagen in allen Läufen der Saison 2013 teilen. Kennengelernt haben sich Zuber und Parisy bereits: Die beiden waren im vergangenen Jahr beim Lauf zur GT-WM in Portimão Teamkollegen im Mühlner-Porsche.

Zuber hatte ursprünglich eine Monoposto-Karriere eingeschlagen und in der höchsten Nachwuchsklasse GP2 sogar zwei Laufsiege gefeiert, war dann 2010 aber auf Autos mit Dach umgestiegen. In den vergangenen drei Jahren war er in der GT-WM mit Porsche, Aston Martin und Ford unterwegs. Nach einem Premierenerfolg in Abu Dhabi blieben die großen Erfolge jedoch aus. Der 29jährige freut sich auf die neue Aufgabe: "Es ist eine Ehre, die Farben Loebs zu vertreten", sagt er.

Zuber ist optimistisch

Zuber spricht von einem exzellenten Team mit sehr gutem Auto, das er bereits bei den 24 Stunden von Dubai kennengelernt hat: "Mit Sicherheit das beste GT3-Auto, das ich je gefahren bin. Wir haben ein solides Paket, das uns erlaubt, um den Titel zu kämpfen", schwärmt er. Der Österreicher, der mit einer Lizenz der Vereinigten Arabischen Emirate fährt, will so viele Punkte wie möglich holen. "Als Rallye-Fan freut es mich, zum Team des mehrmaligen Weltmeisters zu stoßen", meint Zuber.

Parisy gilt als GT-Spezialist. Der Franzose gewann 2004 die Formula France und holte 2008 die Vizemeisterschaft im nationalen Porsche Carrera Cup, ehe er sich im Jahr darauf zum GT3-Champion seines Heimatlandes gekürt hat. Anschließend war er mit einer Corvette Z06R und einem Mercedes SLS AMG erfolgreich in der GT3-EM unterwegs. Vor der vergangenen Saison wechselte Parisy dann in die GT-WM und holte mit dem von Mühlner eingesetzten Porsche einen Laufsieg in Zolder.

Vier Piloten, vier Karrieren

Der 28jährige freut sich auf seinen neuen Job: "Das Team hat rein technisch betrachtet die Weichen dafür gestellt, seine ambitionierten Ziele zu erreichen – und zwar so schnell wie möglich so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Das entspricht auch meiner Philosophie", meint Parisy und unterstreicht: "Es ist klar, dass wir den ersten Schritt auf das Podest machen müssen." Zuber lobt er als schnellen und verlässlichen Fahrer, den McLaren kennt er schon von den 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

Teammanager Dominique Heintz spricht von verlässlichen Fahrerpaarungen: "Sie haben verschiedene Karrieren. Sébastien in der Rallye-Szene, Alvaro und Andreas im Monoposto-Bereich, Mike hingegen ist ein GT-Mann. Diese Vielfalt hilft allen", so der Franzose über die bunte Mischung an Lebensläufen. "Unser zweites Duo bringt alle Qualitäten mit, um Erfolg zu haben. Mike und Andreas haben ihre Klasse und ihre Konstanz bewiesen. Wir vereinen Speed und Erfahrung", blickt Heintz voraus.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: News

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen