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Sotschi: Bürokratie-Probleme gelöst

Obwohl man die Nennfrist für 2014 verpasst hat, sollen nun alle Hürden aus dem Weg geräumt sein. Architekt Tilke ist mit Bau im Plan.

Foto: Infiniti GP

Mit dem 19. Oktober 2014 wurde sogar schon ein Datum für die Russland-Premiere der Formel 1 angesetzt, doch zuletzt zogen plötzlich Gewitterwolken über der Veranstaltung auf. Der Grund: Der russische Automobil-Verband hat die Nennfrist für das Rennen bei der FIA, die Ende Juli anberaumt war, verpasst. Ursache war ein Streit zwischen dem Verband und Veranstalter JSC Center Omega, wer nun die Ausbildungskosten für das Rennstrecken-Personal übernimmt.

Doch allen Beteiligten ist die Relevanz der Russland-Premiere bewusst, also ist man bemüht, einen Weg zu finden, um das Rennen trotzdem im Kalender unterzubringen. Zumal Rennstrecken-Designer Hermann Tilke gegenüber 'Championat' betont, dass der Bau des Sochi International Street Circuit auf dem Olympia-Gelände nach Plan läuft und der Kurs zeitgerecht fertig wird.

"Ich bin hundertprozentig sicher, dass die Strecke fertig wird", sagt der Aachener Architekt. "Wir liegen beim Bau in der Zeit. Alles wird in Ordnung sein." Über die bürokratischen Probleme wisse er "nicht viel. Wir kümmern uns um den Bau der Strecke. Ich bin mit den Details nicht vertraut."

Währenddessen deutet Oleg Zabara, stellvertretender Chef der Omega-Gruppe, gegenüber 'Sport Express' an, dass auch die Nennung bei der FIA nur noch eine Formalität darstellt und eine Lösung unmittelbar bevorsteht: "Wir sind wirklich an einer guten Partnerschaft mit dem russischen Automobilverband interessiert, und mussten die Gelegenheit zu einer Einigung nutzen."

Der Automobil-Weltverband wird die Nennung laut Zabara in Kürze erhalten: "Diese Woche werden wir einen offiziellen Vertrag mit ihnen unterschreiben, ehe wir unsere Nennung an den Weltverband schicken. Wir sind uns aber bereits einig."

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