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24h von Dubai

Michael Kogler ließ in Dubai aufhorchen

Beim 24 Stunden Rennen von Dubai peilt der 25-Jährige mit dem VW Golf TDI, mit dem „Taxikaiser“ Joe Rittner, neuerlich einen Top-3 Platz seiner Klasse an.

Den Rundkurs von Dubai hat Michael Kogler noch in bester Erinnerung. Dort gewann der Melker bei seiner Premiere auf Anhieb beim 24-Stunden Rennen seine Klasse. Inzwischen ist es für ihn Routine geworden und auch seine Ansprüche größer geworden.

Joe Rittner selbst, dann Prefa-Team-Teamchef Gottfried Kogler aus Pyhra, der Amstettner Roland Frisch sowie Harry Sky aus Wieselburg komplettieren das Driverteam, das von vier Mechaniker in der Box unterstützt werden.

Schon beim Qualifying am Donnerstag ließ das einzige österreichische Team am Persischen Golf aufhorchen. Michael Kogler knallte Zeiten um 2,28 Minuten auf die Rennstrecke, die auch die Konkurrenz beeindruckte. Doch der Niederösterreicher, der heuer mit einem Renault Clio noch einige WM-Rennen bestreiten will und die Österreichische Rallyemeisterschaft dadurch ausläßt, bremste die Euphorie in der Boxenstraße: „Wichtig ist nur, das Ziel zu erreichen“

Der Aufwand für diese moderne Form einer Wüstensafari war dementsprechend hoch. Vor vier Wochen wurde der Bolide in Rotterdam verschifft, um rechtzeitig zum Rennen einzutreffen. Im Container mittransportiert wurden Unmengen von Ersatzteilen, wie bspw. Halbachsen, Scheinwerfer, die verschiedensten Karosserieteile sowie elektronische Ersatzteile.

Insgesamt sind 82 Teams in unterschiedlichen Klassen aus allen fünf Kontinenten am Start. Deutschland stellte mit 20 Teams das größte Kontingent, darunter auch Markus Winkelhock und Claudia Hürtgen.

Das aktuelle Ranking führen die Österreicher Philip Peter und Dieter Quester mit je zwei Siegen an. Österreich stellt heuer insgesamt zehn Fahrer in sechs verschiedenen Teams.

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