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Autoslalom-ÖM: Tschechien

Zahlreiche Österreicher im Außendienst

Österreichs Slalom-Asse reisten zu den beiden Auslandeinsätzen nach Tschechien, doch der Lauf in Zlin wurde durch einen Vorfall überschattet.

Katzensteiner und Red./Michael Hintermayer
Fotos:Dirk Hartung/Agentur Autosport.at

Nicht weniger als 27 Teilnehmer reisten aus dem „Land der Berge“ am Samstag, dem 18.5.2013 nach Prerov (CZ). Am Sonntag, dem 19.5.2013 wurde ein Bergslalom in Zlin (CZ) gefahren, wo 21 Fahrer aus Österreich teilnahmen. Nach einem kurzen Gewitterregen am ersten Tag in Prerov bei der Administration und Abnahme, begann ein erfolgreicher ÖM-Tag für die Autoslalom-Piloten.

Der gesamte Renntag ging trocken über die Bühne, die Strecke war den Fahrern auch bekannt: „Es ist der gleiche Kurs wie 2011, aber jedes Jahr natürlich herausfordernd“, so Robert Breitfelder, der Slalom ÖM Pressesprecher. Mit einem Starterfeld von 73 Fahrern konnte sich auch der Auftritt in Tschechien sehen lassen: „Wir konnten die guten Starterzahlen auch nach Prerov mitnehmen“, freute sich Fahrervertreter Gerhard Nell, der in Prerov Rang vier in der Tageswertung belegte. Der Sieg in der Gesamtwertung ging an Karl Schagerl, der VW Rally Golf Pilot gewann vor dem ungarischen Autoslalom-Topfahrer Hernadi Laszlo und Staatsmeister Patrick Mayer. Gerhard Kronsteiner und Anton Hinterplattner fuhren auf die Plätze fünf und sechs.

Am Bergslalom in Zlin (19. Mai) war David Pospisil der Schnellste. Nur knapp 2 Zehntel auf Rang zwei zurück lag der Purgstaller Karl Schagerl. Daniel Karlovits sicherte sich Rang 3 vor Jakub Kral. Von den 95 Teilnehmern am Sonntag kamen immerhin 21 Fahrer aus Österreich, somit war die rot-weiß-rote Slalomflagge auch am 2. Tag in Tschechien stark vertreten. Doch allgemein gibt es Zweifel am Rennausgang, wie Stefan Kober motorline.cc mitteilte.

Im Kampf um den Staatsmeistertitel läuft im Moment alles für Karl Schagerl: „Es läuft zur Zeit einfach perfekt“, “, lächelt der sympathische Niederösterreicher, der auch in Tschechien seinen VW Rally Golf Turbo so richtig schnell durch die engen Slalomtore pilotierte. Gerhard Nell musste auf das 8V Triebwerk zurückgreifen und jagte den Polo von Robert Breitfelder über die tschechische Piste, da leider der 16V Polo vor der Abreise Probleme machte.

Es waren in jedem Fall wieder zwei spannende und vor allem erfolgreiche Slalomtage in Tschechien und der Aufwind der Autoslalom-Staatsmeisterschaft wurde auch nach Böhmen mitgenommen… Jetzt kehrt in der ÖM ein wenig Ruhe ein – bis am 15. August wieder in Teesdorf (NÖ) gefahren wird! Hochkarätigen Slalom-Sport gibt es aber schon in ein paar Tagen wieder, wenn am 26. Mai in Steyr der OÖ. Cup gefahren wird.

Mysteriöse Vorkommnisse

Beim Lauf der Autoslalom-Staatsmeisterschaft in Zlin gab es wie oben erwähnt einige Vorkommnisse, die für Diskussionen sorgten. Stefan Kober, der Veranstalter des SlalomRaceCup meinte gegenüber motorline.cc „Daniel Karlovits musste beim zweiten Rennlauf einem entgegenkommenden Fahrzeug auf sehr riskante Weise ausweichen. Beim Vorstart des dritten Rennlaufes lag er noch in Führung und versuchte diese natürlich zu verwalten. Wir alle hatten ihm schon gratuliert, als kurz vor der Siegerehrung die Zeitenlisten ausgetauscht wurden und der Konkurrent aus Tschechien als Sieger genannt wurde. Unsere Beschwerden waren den Veranstaltern egal, sogar beschimpfen mussten wir uns lassen, weil wir dieses Ergebnis anzweifelten. Da keine Offiziellen aus Österreich vor Ort waren und auch kein offizielles Mitglied der FIA, hatten wir keine Chance einen sinnvollen Protest einzubringen.“

Auf die Frage, wie man solche Vorfälle in Zukunft vermeiden könnte, meinte Kober: „Wahrscheinlich wird es am besten sein, anstatt im Ausland zu fahren, eine eigene Veranstaltung zu machen. Auf jeden Fall sollten sich die Vertreter der Cups mit der OSK zusammensetzen und ein einheitliches Reglement ausarbeiten.“Dieser Vorfall hat jedoch keine Auswirkung auf die Tabelle der österreichischen Autoslalommeisterschaft.

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