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Motorsport: News

Erfolgslauf ohne Ende

Der Erfolgslauf von Felix Wimmer geht weiter: Bei den Saisonrennen sieben und acht im Rahmen des Porsche Alpenpokals landete er zweimal auf Platz zwei.

Foto: Drivestyle

Der Erfolgslauf von Felix Wimmer geht auch am Pannoniaring weiter: Bei den Saisonrennen sieben und acht im Rahmen des Porsche Alpenpokals landete der Pilot des Teams „World of Motorsport“ in der Klasse GTC-3 zweimal auf dem zweiten Platz.

Nach bisher sechs Siegen in Folge im Alpenpokal bzw. im deutschen Porsche Super Sport Cup weist der 22-jährige Wiener damit weiter eine beeindruckende Bilanz auf: Mit seinem Porsche 911 GT3 Cup hat er 2013 bis dato jedes Rennen auf dem Siegerpodest beendet.

Zwar wären auch bei den Rennen in Ungarn weitere Siege möglich gewesen – doch angesichts eines gefährlichen Steinschlags, der bei Höchstgeschwindigkeit die Windschutzscheibe durchschlug und Felix dabei am Auge verletzte, kann das Resultat in die ungarische Puszta zu 100 Prozent als Erfolg gewertet werden.

Gerade einmal drei Tage waren seit seinem letzten Sieg vorige Woche am Hockenheim vergangen, schon saß Felix Wimmer erneut im Cockpit seines Porsche 911 GT3 Cup: In Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Datentechniker aus England nutzte das Team „World of Motorsport“ am Donnerstag den Testtag am Pannoniaring dazu, das Fahrverhalten des rund 420 PS starken Boliden weiter zu verbessern.

Mit Erfolg – denn trotz einiger Blockaden seitens der Konkurrenz, sicherte sich Felix Wimmer im ersten Qualifying am Freitag die Poleposition. „Wird man im Zeittraining derart blockiert, hagelt es normalerweise Zeitstrafen. Hätte die Rennleitung eingegriffen, hätte ich in der Startaufstellung noch mehr Puffer zur direkten Konkurrenz gehabt“, gab sich Felix dennoch kämpferisch.

Doch das Quali sollte nicht die schwierigste Situation an diesem Renntag bleiben: Beim Start zum ersten Rennen zog der härteste Konkurrent von Felix im Alpenpokal, Routinier Georg Zoltan, bei Grün an gleich mehreren Konkurrenten vorbei.

In der Folge hing sich Felix in dessen Windschatten, wurde jedoch in Runde 4 von einem Stein, den der Vordermann aufwirbelte, in die Windschutzscheibe getroffen. „Die Scheibe ist regelreicht zerplatzt und die Scherben sind mir ins offene Visier und in die Augen geflogen“, erinnert sich Felix an die gefährliche Situation, die ihm noch am selben Abend einen Krankenhausaufenthalt in Wien bescherte.

„Dort wurden mir die Scherben aus dem Auge entfernt, Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert“, so Felix im Nachhinein. Umso verblüffender die Tatsache, dass der junge Wiener das Rennen hinter Zoltan auf Rang zwei beendete.

Die Chance zur Revanche kam tags darauf beim zweiten Rennen der GT Challenge am Sonntag: Nach Startposition zwei war die Ausgangssituation für Felix Wimmer klar: Wer am besten mit den Reifen haushält, steht am Ende ganz oben am Siegerpodest.

Das Rennen selbst wurde in der Folge zum sehenswerten Duell zwischen Felix und Georg Zoltan. „Das war eine ganz knappe Sache, einmal war ich schneller, dann wieder er – bis vier Runden vor Schluss meine Reifen bei 30 Grad plus am Ende waren und ich den Zweikampf aufgeben musste“, so Felix.


Kommendes Wochenende ist rennfrei – für Felix Wimmer eine willkommene Gelegenheit, zu trainieren, die wohlverdiente Freizeit zu genießen und sich auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.

Die nächsten Rennen stehen dann am 21. und 22. Juni erneut im Rahmen des Porsche Alpenpokals am Lausitzring auf dem Programm.

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