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Erfolgreicher Rollout

ESM absolvierte am Sonntag einen erfolgreichen Rollout mit dem HPD ARX-04b, den das Team 2015 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft einsetzen wird.

Fotos: ESM

Der HPD ARX-04b, von dem Extreme Speed Motorsports (ESM) in der Saison 2015 zwei Fahrzeuge in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einsetzen wird, ist am Sonntag seine ersten Meter gefahren. Teamchef Scott Sharp lies es sich nicht nehmen, den Rollout mit dem neuen LMP2-Coupé in Riviera Beach in Florida selbst durchzuführen. "Das HPD-Coupé ist für uns sehr aufregend, daher haben wir diese ersten Runden mit Spannung erwartet", sagt Sharp.

ESM hatte das erste Fahrzeug, das von der Honda-Tochter HPD in Zusammenarbeit mit dem früheren Formel-1-Konstrukteur Nick Wirth entwickelt wurde, Anfang Dezember erhalten. Zwei Wochen später fuhr der ARX-04b dann die ersten Meter. "Auf diesen Moment haben unsere hart arbeitende Crew, die Ingenieure von HPD und Wirth Monaten hingearbeitet", so Sharp.

"Gemeinsam haben wir mit dem Auto große Fortschritte gemacht und gleichzeitig die Logistik hinter den Kulissen geplant. Das war ein langer Prozesse, aber der Gedanke an heute, morgen und die Zukunft ist sehr aufregend", erklärt Sharp, der bei ESM Teamchef und Fahrer in Personalunion ist.

"Wir sind heute einige Shakedown-Runden gefahren", sagte HPD-Projektleiter Allen Miller am Sonntag nach dem ersten Funktionstest. "Unser Ziel war sämtliche Systeme zu überprüfen, damit der ARX-04b zu Beginn der Vorsaison-Tests bereit ist. Wir haben bei jeder Runde und jedem Boxenstopp etwas gelernt. Bisher sind wir mit den Ergebnissen zufrieden und setzten die Entwicklung in den nächsten Tagen fort."

Für Sharp und das Team ist der Wechsel vom offenen ARX-03b, den das Team bisher in der United-Sports-Car-Series (USCC) eigesetzt hatte, auf das geschlossene Coupé eine große Umstellung, die Sharp aber nach eigener Aussage bisher aber gut gelang. "An dem Coupé ist so vieles anders. Von außen sieht die Windschutzscheibe ziemlich klein aus. Wir dachten daher, dass die Sicht eingeschränkt sei, aber sie ist sehr gut", erklärt er.

"Auch die Sitzposition ist anders, man liegt mehr", beschreibt Sharp einen weiteren Unterschied zum Roadster. "Jedes Auto hat eine andere Charakteristik und gibt dem Fahrer andere Rückmeldungen. Alle ESM-Fahrer müssen diesen Prozess durchlaufen und das Auto kennenlernen." Neben Shrap werden Ryan Dalziel, David Heinemeier Hansson, Ed Brown, Johannes van Overbeek und Jon Fogarty 2015 für ESM in der WEC fahren.

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